Aug 312015
 

Wir schätzen und lieben unsere Hunde als Familienmitglieder, die uns treu zur Seite stehen und die uns viele schöne Momente voller Freude schenken.
Aber es gibt auch Hunde, die noch mehr für Menschen tun. Und dabei geht es dann sogar oft um Leben und Tod.

Assistenzhunde als Frühwarnsystem und Lebensretter

Es gibt einige Arten von solchen so genannten Assistenzhunden.
Zum Beispiel für Autisten, Diabetiker, Epileptiker oder Demenz-Kranke. Die Hunde begleiten ihre Mensch dann auf Schritt und Tritt und schlagen Alarm, sobald ein Anfall oder sonstige Gefahr droht.

Die Praxis bei Asthma

Es geht bei Asthmatikern darum, schnell medikamentös einzugreifen, wenn ein Anfall droht. Mit dem Assisten-Hund haben die Erkrankten eine Hilfe bei sich, die ihnen schon viel früher als sie selbst es wissen können, Bescheid geben, wenn die Lage bedrohlich werden könnte.

Geboren als Retter in der Not

Die Hunde bekommen natürlich eine spezielle, ganz auf ihre Aufgabe abgestimmte Ausbildung. Oft geschieht die durch den Erkrankten selbst. Doch nicht jeder Hund kann ein Asthma-Hund werden. Man wird als Assistenzhund geboren. Das Tier braucht genau jene Sensibilität, die es befähigt, für exakt diese Erkrankung ein Sensorium zu haben.

Die Hunde müssen von sich aus einen drohenden Anfall bemerken wollen. Mit Zwang ginge da gar nichts. Erst aus der natürlichen Veranlagung heraus kann ein Assistenz-Hund gemacht werden.

Warum können diese Hunde das?

Forschungen ergaben, dass die Hunde die sinkende Sauerstoff-Sättigung wahrnehmen. Sie hören, dass sich der Atem des betroffenen Menschen verändert und reagieren, ehe der Mensch selbst das bemerkt. Sie schlagen Alarm und ein schwererer Anfall kann durch sofortiges Handeln verhindert werden.

Wer kann so einen Asthma-Hund beantragen?

Nun, jeder, der an Asthma leidet und dadurch sehr beeinträchtigt bis gefährdet ist. Natürlich dürfen nicht Hunde der Aslöser für die Krankheit sein und man muss auch bereits sein, mit dem Tier zusammen zu leben und zu arbeiten.

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Aug 312015
 

Im Gegensatz zu Katzen benötigen und verwenden Hunde auch jene Schlaf- und Liegeplätze, die man ihnen zur Verfügung stellt. Wieviele davon ist wohl in erster Linie eine Sache der räumlichen Gegebenheiten. Hundedecken liegen so gut wie immer in Ecken. Das hat den praktischen Grund, dass die mitwohnende Menschheit nicht andauernd über Hund und Unterlage drübersteigen oder stolpern muss, und zweitens sind Ecken ein kleiner Schutz für das Tier. Der Schlafplatz soll ja auch Rückzugsmöglichkeit sein.

Welche Decke? Reine Geschmackssache!

Hundedecken und die etwas kompfortableren Hundebetten gibt es in wirklich allen erdenklichen Farben, Formen und Variationen. Da bleibt kein Wunsch offen.
Hunde sind an sich genügsame Tiere, die es sich überall bequem machen können, da ist die Beschaffenheit der Unterlage selten ein Grund für Reklamationen.
Aber der Mensch sucht aus und darum gibt es diese Fülle an verschiedenen Hundedecken. Ob nun in in Knochenform oder mit Pfotenabdruck drauf, ob einlagig oder 5-fach geplustert – es gibt ALLES.

Wieviel werde ich für meine Hundedecke ausgeben müssen?

Preislich variieren die verschiedenen Versionen, aber die Unterschiede sind in der Geldbörse kaum bemerkbar. Zwischen 5 und 50 Euro ist fast das komplette Spektrum angesiedelt. Nach oben wird das Angebot und somit die Auswahl naturgemäß etwas dünner. Natürlich gibt es Luxus-Ausstattungen mit eingebautem Radio und diamantbesetzte Decken, aber da befinden wir uns dann schon mehr im Fetisch und im Vermenschlichungswahn, denn im Alltag von Otto Normalhundehalter.

Wie komme ich zur Hundedecke meiner Wahl?

Heutzutage bestellt man sich ja fast alles schon übers Internet. Und es gibt auch schon bei weitem mehr Online-Versand-Tierhandlungen als konkrete Geschäfte, in die man auch tatsächlich hineingehen kann. Fressnapf und Zooplus seinen hier nur als Beispiele angeführt.

Stilvoller wäre es natürlich, mit dem Hund in den Tierfachhandel zu gehen und ihn dort Probeliegen zu lassen. Letztendlich aber ist und bleibt es die Geschmacksvorstellung des Herrchens oder Frauchens, worauf man seinen Liebling bettet.

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Aug 312015
 

Es sind so kleine, unscheinbare Tierchen, und man neigt oft dazu, sie zu ignorieren und zu unterschätzen. Man glaubt, das ist so wie mit den Milben. Die wohnen im Kopfpolster und da man kaum was dagegen machen kann, akzeptiert man es eben.
Und Flöhe sind schließlich keine Läuse.
Ja, das stimmt schon, aber ganz unproblematisch sind sie nicht. Vor allem, wenn sie sich zu Plagen vermehren.

Flohbefall ist gefährlich und muss unbedingt so früh wie möglich bekämpft werden.

Normalerweise kommt man als Mensch nur dann mit Flöhen in Kontakt, wenn das Haustier nicht mehr da ist, denn dann suchen sich die Flöhe eben meschliche Opfer. Aber es kann durchaus auch passieren, dass sich eine Kolonie so dramatisch auf einem Wirtstier vermehrt, dass wirklich die ganze Umgebung darunter leidet. Und das ist dann nicht nur für die Katze oder den Hund gefährlich.

Was kann man also dagegen tun?

Leider lautet die Antwort: Man muss es ausprobieren. Garantie-Erfolg gibt es keinen.
Es gibt da einige Präparate, manche mit viel, manche mit wenig Gift, aber letztendlich kann man vorher nicht abschätzen, welches Mittel denn nun jenes ist, welches das Problem beseitigt.
Da wären einmal Spot-On-Tropfen, die man in den Nacken des Tieres träufeln muss. Sie sind halbwegs mild und werden bei richtiger Anwenug dafür sorgen, dass die Tiere vom akuten Befall erwachsener Flöhe befreit werden. Argen Flohbefall, der schon überall im Haus ist, bekommt man damit aber nicht in den Griff.
Und das allseits bekannte Flohband hilft meistens nur vorbeugend und ist auch nicht ungefährlich, denn das Tier kann sich daran strangulieren.
Sehr problematisch wird es, wenn die Flöhe bereits überall sind und gegen alle Mittel immun zu sein scheinen. In diesem Fall hilft nur mehr der Gang zum Tierarzt, damit der alles macht, um zumindest das Tier von seiner Plage zu befreien und gleichzeitig wird man nicht umhin kommen, den kompletten Haushalt mit Floh-Vernichtern zu Leibe zu rücken. Wenn es sein muss mit Hilfe eines Kammerjägers. So lange sollte man also nie warten. Flöhe gehen nicht von selbst wieder weg.

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Aug 312015
 

Der Wunsch nach einem eigenen Pferd ist gar nicht so selten wie es die Größe dieser Tiere vermuten ließe. Selbst wenn man keinen Platz dafür hat, eine Einstellmöglichkeit bietet sich fast überall im Lande. Hierzu aber gleich der erste Tipp: Immer schon vorher abklären, wo das Pferd wohnen wird und wie viel man dafür monatlich bezahlen muss. Man verschätzt sich da sehr leicht, was die Kosten betrifft. Ein eigenes Pferd ist teuer, und zwar sein ganzes leben lang nicht nur bei der Anschaffung. Das muss klar sein, sonst gibt es ein böses Erwachen. Der Vorteil beim einstellen ist, dass man selbst nicht so gebunden ist und man sicher sein kann, das Pferd alles hat, was es braucht.

Der Kauf

Wenn es dann soweit ist und man selbst kein Experte in Sachen Perd ist, so ist der allerwichtigste Tipp: Mindestens einen Menschen mitnehmen, der Pferderfahrung hat. Noch besser wären zwei. Vielleicht hat man einen Tierarzt in der Bekanntschaft oder einen Reitlehrer. Als Laie sollte man niemals alleine ein Pferd aussuchen und kaufen. Das ist nicht nur preislich sehr riskant, es kann auch wirklich viele Probleme mit der Gesundheit geben. Vor allem Hufe und Maul müssen wirklich ok sein, und darum wäre eben ein Tierarzt kein übler Begleiter bei der Besichtigung. Logisch ist auch, dass die Papiere vollständig vorhanden und auch korrekt sind. Stichwort: Equidenpass.

Probereiten und bisheriges Umfeld

Wer sich ein Pferd kauft, der will es wahrscheinlich auch reiten wollen. Dass ein Fernkauf aufgrund eines Bildes im Internet wohl eher nicht zu empfehlen ist, wird klar sein, aber wenn man ein Reitpferd kauft, sollte man auch Probereiten vor dem Abschluss. Und zwar in allen Gangarten, denn es gibt zum Beispiel etliche Pferde, vor allem ehemalige Turnier- und Rennpferde, die keineswegs alles beherrschen und in manchen Fällen sogar auf ewig traumatsiert sind.
Und auch das Umfeld, aus dem das Pferd kommt, sollte passen. Man merkt am Verhalten des Pferdes ganz schnell, ob es gut behandelt wurde, oder nicht.

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Aug 242015
 

Gesunde Ernährung liegt im Trend. Während eine ausgewogene Ernährung in früheren Generationen hauptsächlich chronisch kranken Menschen empfohlen wurde, wird heutzutage vorausschauend gedacht und gehandelt. Denn sich ausgewogen ernähren heißt, den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen, die dieser braucht, um zu funktionieren, sich vom immer weiter verbreiteten Alltagsstress zu erholen und schlicht und einfach gesund zu bleiben. Doch was ist überhaupt gesund? Folgende Tipps sollen helfen, sich über seine eigene Ernährung bewusst zu werden und diese positiv zu verändern.

DOs DON‘Ts
Wissen macht gesund
Wer eine ausgewogene Ernährung anstrebt, sollte sich zu allererst gut informieren. Obwohl es besonders im Internet zahlreiche Seiten gibt, die sich mit Ernährung befassen, ist es sicherer, Informationen aus offiziellen Quellen wie dem Bundesministerium für Gesundheit zu beziehen. Denn immer wieder werden Lebensmittel, die bisher als „gesund“ galten, durch neue wissenschaftliche Erkenntnisse in ein anderes Licht gerückt. Beispiel hierfür ist das Ei, welches früher als Cholesterinbombe verschrien, heute jedoch in Maßen als wichtiger Eiweißlieferant gilt. Glauben ist ungesund
Darüber hinaus sollte man bedenken, dass eine „gesunde Ernährung“ individuell sein kann. Wenn man beispielsweise Intoleranzen oder Lebensmittel-Allergien hat, müssen die entsprechenden Nahrungsmittel wie Nüsse oder glutenhaltige Lebensmittel, die für andere gesund sind, gemieden werden. Ernährungswissen ist deshalb immer besser, als sich auf seine Intuition oder seinen Glauben über Ernährung zu verlassen.
Fettqualität beachten
Die Qualität des Fetts macht den Unterschied: Eine ausgewogene Ernährung enthält ungesättigte Fettsäuren, die in Lachs, Nüssen, Avocado und anderen Lebensmitteln enthalten sind. Gesättigte Fettsäuren, die in fettreichem Fleisch, Kokosfett, Butter und anderen Nahrungsmitteln enthalten sind, sollten eher gemieden werden, da sie in zu hoher Konzentration schlecht für den Körper sind. Fett meiden
Man sollte Fett jedoch nicht komplett meiden, da es ein wichtiger Energielieferant für den Körper ist, Vitamine wie Vitamin A, D, E und K trägt und die inneren Organe des Körpers polstert und schützt.

Genügend Gemüse und Obst essen
„5 am Tag“ heißt die gängige Regel. Gemüse und Obst liefern verschiedenste Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, die die Verdauung unterstützen, und sind in der Regel fettarm. Ausnahmen sind beispielsweise Avocados, die aber aufgrund ihres hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren trotzdem empfehlenswert sind. Zu viel Obst essen
Während es kaum Einwände gibt, mehr als die empfohlene Tagesdosis an Gemüse zu essen, sollte man sich auf zwei Portionen Obst pro Tag beschränken. Zwar liefern Früchte viele wichtige Nährstoffe, können aber in zu hohen Dosen aufgrund ihres natürlichen Zuckergehalts ungesund sein.
Ausgewogene Ernährung
Sie ist für die meisten Menschen die beste Lösung, um gesund zu bleiben, besonders, wenn sie mit einem gesunden Lebensstil mit genügend Bewegung kombiniert wird. Denn wer sich ausgewogen ernährt, gibt seinem Körper all die Nährstoffe, die dieser täglich braucht – um Energie für körperliche und geistige Tätigkeiten zu gewinnen, Zellen zu erneuern, den Stoffwechsel in Bewegung zu halten und vieles mehr. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. hat einen „Ernährungskreis“ erstellt, der veranschaulicht, welche Lebensmittel in welchen Maßen empfohlen werden. Einseitige Diäten
Da einseitige Diäten oft dazu führen, dass dem Körper bestimmte Nährstoffe vorenthalten werden, sind diese in der Regel ungünstig für die allgemeine Gesundheit. Wer abnehmen möchte, kann dies auch tun, indem er sich ausgewogen ernährt, den Alkoholkonsum gegebenenfalls einschränkt und genügend Sport treibt. Auch Stress kann oft dazu führen, dass man zu Süßigkeiten, Fertiggerichten und fettreichen Backwaren greift. Sich mit Stress auseinanderzusetzen und diesen möglichst einzuschränken kann deshalb indirekt auch zu einer Gewichtsabnahme beitragen.

Aug 172015
 

Wer seine Katze nur in der Wohnung oder im Haus hält, was in städtischen Gebieten oft gar nicht anders möglich ist, der muss sich überlegen, womit er seinen Liebling beschäftigt.

Am allerbesten ist es natürlich, zwei Katzen bei sich aufzunehmen. Ein Mensch kann einen Artgenossen niemals ersetzen und ein Duo kann man auch mal ein bisschen länger alleine lassen ohne dass die Einrichtung zerlegt oder irgendwo ein Trotz-Häufchen hinterlegt wird.

Das Mobiliar und die Laune des Tieres

Spielzeug ist notwendig. Man tut das nicht nicht nur aus Liebe zum Tier, sondern auch aus Liebe zu den eigenen Möbeln. Eine gelangweilte, unterbeschäftigte oder gar vereinsamte Katze wird immer über die Holz- und Stoff-Konstruktionen der Räumlichkeiten herfallen. Erstens wollen die Krallen geschärft werden und zweitens bekommt man einfach ein bisschen Aufmerksamkeit, und sei es nur durch Schimpfen.

Im Laden stöbern

Es gibt nicht nur Kinderspielzeugparadiese. Auch die Haustierindustrie ist sehr bemüht, die Wirtschaft in Schwung zu halten.
Das ist bei Katzenspielzeug besonders einfach. Eine kleine „Angel mit Stoffmaus“ gefällig? Haltbarkeit je nach Temperament der Katze ca. 20 Sekunden. Und das gilt für viele Filigran-Erzeugnisse. Lieber also nach stabilen Dingen Ausschau halten. Intelligenz förderndes Spielzeug kann man dafür getrost vergessen. Katzen sind intelligent genug. Wenn man sie anöden möchte, kann man ihnen ja Dias vom letzten Urlaub zeigen.

Selbst ist der Tierfreund

Man muss kein Tim Taylor oder MacGyver sein, um Katzen nette Spielzeuge zur Verfügung stellen zu können. Seit einigen Jahren gibt es in jedem Haushalt etwas, das anscheinend überhaupt nur für Katzen erfunden wurde: Smartphones und Tablets. Einfach ein paar schöne Musik-Apps herunterladen oder solche, wo sich viel bewegt und schon ist die Mieze stundenlang damit beschäftigt, auf dem Touchscreen herum zu tapsen.

 Posted by at 10:39
Aug 172015
 

Es ist schrecklich einfach, seiner Mieze ein nettes Heim zu schaffen, denn Katzen sind extrem anpassungsfähige Tiere. Man müsste wohl gar nichts Aufregendes verändern, denn die kleinen Racker finden sich ihre Wohlfühl-Plätze ganz alleine.
Aber da sind ein paar grundlegende Dinge, die man schon bereitstellen sollte.

Kratzbaum

Sogar Katzen, die nach draussen dürfen, freuen sich beim heimkommen über diese Sisal-Stoff-Palmen. Kratzbäume gibt es in wirklich allen erdenklichen Variationen, Größen und Preisklassen. Da bleibt kein Wunsch offen. Und zumindest einer sollte schon zur Verfügung stehen für die Kratzbedürfnisse.

Schlafstätte

Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen „Katzenliebhabern“ und Menschen, die ihre Katze lieben“, und der manifestiert sich im Bett. Erstere sagen: „Ok, sie darf alles, aber Schlafzimmer und Bett sind tabu!“. Bei den anderen schläft die Katze natürlich im Bett.
Wer das also nicht möchte, kann ja versuchen, ein irgendwo anders einen Extra-Schlafplatz mit Kuschelkörbchen oder dergleichen zu etablieren.
Im Gegensatz zu Hunden legen sich Katzen allerdings kaum einmal dorthin, wo sie sollen.

Spielzeug

Katzenspielzeug ist immer und überall vorhanden, denn der Spieltrieb unserer Fellmonster kennt praktisch keine Grenzen. Aber natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, ob er lieber mit dicker Geldbörse ins Fachgeschät bummeln geht oder einfach verwendet, was ohnehin schon da ist an Accessoires.

Alles für den Stoffwechsel

Das Katzenklo sollte wirklich täglich gereinigt werden und vor allem darf es vom Essplatz der Katze aus nicht riechbar sein. Wir nehmen schließlich unser Frühstück auch nicht auf der Toilette zu uns.

Worauf fast alle Katzen abfahren: leere Kartons und Papier

Weihnachten ist ja nicht umsonst das Fest der Kinder und Katzen. Die Kinder freuen sich über den Inhalt, die Katzen über die Verpackung der Geschenke. Wer seine Katze liebt, bringt ihr einmal die Woche einen neuen Karton vom Einkauf mit.

Fazit – Jedes Heim ist per se schon gut genug

Und wenn dann alles katzenfreundlich eingerichtet ist, wird man staunen, wie wenig das Tierchen das zu schätzen weiß, denn die Mieze sieht sich ohnehin als Besitzer der Wohnung und das zeigt sie auch in der Wahl ihrer Lieblingsplätze.

 Posted by at 10:18
Aug 172015
 

Wie fast jedes Tier braucht auch eine Babykatze grundsätzlich nur zwei Dinge, um zu überleben und zu gedeihen. Nahrung und Liebe, also Zuwendung.
Wenn man ein Findelkind von Hand aufzieht, kann man nicht viel falsch machen. Dass man sich mit so einem entzückenden Fellknäuel auch ohne Aufforderung viel beschäftigt, ist anzunehmen. Dazu braucht das Kleinchen auch noch viel Wärme, Verdauungsmassagen und natürlich Ersatzmilch im Fläschchen. Hierzu wird möglichst gut gereinigtes Wasser beigemengt.

Der große Tag des Umzugs

Wenn alles glatt gegangen ist und die Babys bis jetzt von ihrer Mutter gesäugt wurden, können sie so ab der 8. Lebenswoche an ihre neue Wirkungsstätte. Über diesen Stichtag herrschen unterschiedliche Ansichten. Einige meinen, die 12. Woche wäre besser, aber die Erfahrung zeigt doch, dass Kätzchen auch mit 8 Wochen schon ziemlich selbstständig sind und wenn man schon mit dem Trennungsschmerz von der Familie argumentiert, müsste man ehrlicherweise sagen: am besten wäre natürlich gar nicht trennen.

Und weiterhin gilt: Ein junges Tierchen braucht Nahrung und Liebe. Welche Nahrung nun die richtige ist, kann genauso wenig sicher deklariert werden wie bei Menschen. Dosenfutter ist wichtig. Knabberfutter aber auch. Wasser ist eh klar und Milch nicht unbedingt zu empfehlen.

Der Kindchenschema-Effekt

Viele Menschen wollen unbedingt Katzenbabys, wenn sie sich dafür entscheiden, einen Stubentiger aufzunehmen. Weil die ja so süß sind. Aber Katzenbabys sind nur sehr sehr kurze Zeit in diesem niedlichen Zustand. Mit einem halben Jahr sind sie praktisch erwachsen und wenn man diese paar Wochen auch ohne Niedlichkeitsfaktor aushält, könnte man ja eventuell auch  überlegen, ob man nicht auch mal im Tierheim vorbeischauen möchte zwecks Adoption.

Das gute Gegenargument: Aber alle heimatlosen Tiere könnte man ohnehin nicht bei sich aufnehmen, ist zwar richtig, aber dass die Welt zweimal pro Jahr mit Millionen von Kätzchen überschwemmt wird, die ganz gewiss nicht alle auf gute Plätze kommen, ist genauso richtig.

 Posted by at 8:13
Aug 172015
 

Nahrung, Spielzeug, Tierarzt, Haftpflicht, Ausbildung und in manchen Bundesländern sogar so eine Art Führerschein. Dann noch die Hundesteuer…Das ist alles in allem nicht unbedingt billig.

Vor allem die Hundesteuer taugt nicht einmal zu kontroverser Debatte. Kein Mensch wird ohne dabei Lachen zu müssen, argumentieren können, dass die Hundesteuer in irgendeiner Weise zu rechtfertigen ist. Trotzdem gibt es sie nach wie vor. Und von politischer Seite ist eher eine Verschärfung und Erhöhung zu erwarten als eine Abschaffung. Der Staat braucht schließlich Geld, das dann irgendwo versickern kann.

England, Frankreich und co. mit Vorbildwirkung?

In den meisten europäischen Ländern gibt es schon lange keine Hundesteuer mehr. Fast überall wurde sie schon vor 20 Jahren oder früher abgeschafft. Vielleicht hat sich auf deutschsprachigen Gebieten noch nicht herumgesprochen, dass Steuern auf Lebewesen ethisch nicht so ganz ok sind. Alleine dieses menschliche Argument reicht eigentlich schon als Grund für eine Abschaffung.

Die Hundesteuer ist zudem eine Art Gemeindesteuer, der eine nicht Zweck gebundene Leistung gegenübersteht. Nur darum kann sie wohl überhaupt noch aufrecht erhalten werden. Denn wäre der Zweck die Reinigung der Straßen, Wiesen und Gehwege von Hundekot, dürften ja auch alle anderen Tiere nicht mehr existieren oder zumindest keinen Stoffwechsel mehr betreiben.

Hunde als Melkkühe der Nation

Und außerdem: auf kein anderes Tier wird eine Steuer erhoben. Auf Wildtiere ja ohnehin nicht, und auf alle andenren Haustiere ebenfall nicht. Ja, einige muss man anmelden und vielleicht sogar markieren lassen, aber Steuern gibts nur auf Hundehaltung.

Wird Hundehaltung bald zum Luxus?

Für viele Menschen ist es fast schon so weit. Das Zusammenleben mit einem Hund kann dann bald nicht mehr finanziert werden. Das wäre wirklich schlimm und ist nicht zu hoffen. Es liegt aber natürlich auch am Engagement jedes einzelnen Hundefreundes. Und wenn diese Einzelnen als Gemeinschaft etwas bewirken wollen, wird es hier auch endlich zu einem Handeln der Politik kommen müssen.

 Posted by at 8:11
Aug 172015
 

Weder kann oder sollte ein Hund ein Kind ersetzen, noch umgekehrt. Aber hier geht es nicht um Wertigkeiten oder Hierarchien in Sachen Zusammenleben.   

Es stellt sich hier eher die Frage, weshalb es ein „entweder – oder“ geben sollte. Wenn man allen Ernstes aufgrund von Vor- und Nachteilen abwägt, wer in Frage kommt, wenn es um die Familienvergrößerung geht, wäre vielleicht ein dritter Fernsehapparat die passendere Lösung. Der kostet nur einmal und dann hat man viele Jahre ungetrübtes HD-Vergnügen ohne Haare auf der Couch oder dauernd Babybrei am Teppich. Und man kann ihn einfach abschalten.
Aber ernsthaft: ist es denn wirklich relevant, welchem Wesen man ein Heim und ein schönes gemeinsames Leben bieten möchte?

Die seltsame Pflicht zum eigenen Kind

Wenn man einmal ganz unvoreingenommen und objektiv an die Sache heran geht, kann man nicht leugnen, dass das eigene Kind (oder noch besser: die beiden Kinder!) hauptsächlich eine gesellschaftliche Norm ist. In zweiter Linie dann der evolutionsbedingte Wunsch nach Fortpflanzung und Weiterleben in einem Nachkommen und drittens dann sollen oft einfach die eigenen Bedürfnisse durch das Kind befriedigt werden.  Also alles meistens gar nicht so romantisch und hehr wie man das gerne darstellen möchte.

Aber es gibt bereits so viele Menschen auf der Welt und die Menschheit wird bestimmt nicht wegen zu wenig Nachwuchs aussterben. Man ist also kein Verbrecher an der Allgemeinheit, wenn man einfach findet, dass ein Hund eigentlich viel besser ins eigene Leben passen würde.
Zumal man ein Kind ja schon lieben muss, bevor man noch weiß, wie es überhaupt aussieht oder sich benimmt. Riskante Sache also.

Stichwort Vermenschlichung

Älteren oder kontaktscheuen Menschen „ersetzt“ der Hund oft ein komplettes soziales Umfeld. Das mag für Außenstehende seltsam wirken, aber warum eigentlich? Was ist denn daran so schrullig, wenn eine alte Frau, die sonst niemanden mehr hat, der ihr Gesellschaft leistet, mit dem Pudelmütze was anderes meint, als es das Wintermodengeschäft tut? Sowohl der Hund als auch die Frau „profitieren“ in jeglicher Hinsicht voneinander und das ist ja wohl Sinn und Zweck von Beziehungen. Das einander geben.

 Posted by at 8:09