Jul 122017
 

Die Website ist in der Regel das Aushängeschild eines Unternehmens. Das erste, was potentielle Kunden oder auch Investoren, vom Gründer zu Gesicht bekommen. Neben Zeit ist Geld allerdings leider in der Gründungsphase eines Unternehmens meistens knapp, so dass nicht immer tausende Euro in einen teuren Webauftritt investiert werden können.
Die Aufgabe einer Startup-Website ist es zu beweisen, dass die Idee des Gründers zumindest in der Theorie funktioniert. Sobald also Sicherheit darüber besteht, dass der Schritt zum Startup gewagt werden soll, muss man unbedingt anfangen, für das Unternehmen Internetadressen zu sichern und dann zumindest einen sogenannten Nepaler ins Netz zu stellen. Dieser hat zunächst einzig und allein den Zweck, Präsenz zu zeigen. Daher reichen hierfür Informationen wie: Wer steht hinter diesem Unternehmen? Wo finde ich es in Zukunft? Was soll angeboten werden? Also eine kurze Darstellung des Startups – quasi als Online-Visitenkarten mit Newsletter-System. Jetzt haben Menschen, die über das Startup informiert und interessiert sind, die Möglichkeit am Ball zu bleiben und der Gründer ermöglicht sich auf diesem Wege einen ersten öffentlichen Auftritt.

Wichtig für den Unternehmensgründer ist bestimmte Funktionen auf der Website einzubauen, über die er dann erfahren kann, welche Reaktionen erzeugt werden, wenn zum Beispiel Artikel in der Presse erscheinen oder Online-Aktionen anlaufen. Wo ergaben sich Besucherspitzen, welches Event schien für die Menschen besonders wichtig? So kann man in der Folge immer nachvollziehen, wie sich das Interesse am Unternehmen und für das Produkt ableiten lässt und worin es sich begründet.

Sobald für den Gründer klar ist, dass seine Idee tatsächlich umgesetzt werden kann, muss die nächste Phase starten, nämlich: Die Erstellung der perfekten Startup-Website! Bei allen Überlegungen sollte stets im Vordergrund stehen: Was ist der Sinn einer Startup-Website? Was und wen will man erreichen? Geht es um den Verkauf eines Produktes? Sollen mit dem Internetauftritt mögliche Investoren angesprochen werden? Soll eine Crowdfunding-Kampagne gestartet werden? Die Antwort auf diese Fragen ist nicht nur essentiell für die weiterführende inhaltliche Strategie, sondern auch für das Erscheinungsbild der Präsentation. Ganz einfach ausgedrückt: Welche Bedeutungen haben die einzelnen Informationsblöcke und welches Detail soll der Anwender wann sehen.

Gerade in der frühen Gründungsphase ist es wichtig, Interessenten abzufangen und im günstigsten Falle schon einmal persönlichen Kontakt zum potentiellen Kunden aufzubauen.
Manchmal kann es tatsächlich von Vorteil sein, nicht schon etliche tausend Euro in die Startup-Site zu stecken. Das kommt allerdings stark auf den Einzelfall an. Ein Gründer mit einem starken Fokus auf Design, sollte dieses bereits am Design seiner eigenen Startup-Site erkennen lassen. Wichtig ist also, dass die Website zum Startup passt. Eine der ersten Fragen ist dabei die Frage nach der Zielgruppe und dann natürlich wie vor diesem Hintergrund Texte formuliert und wie Bilder farblich angepasst werden müssen, das bedeutet, der Inhalt muss auf die potentiellen Endkunden optimiert werden.

Die Website muss einen Zweck erfüllen. Von ihr sind der erfolgreiche Start und auch die weitere Existenz eines Unternehmens erheblich abhängig. Da reicht ein ansprechendes Aussehen nicht. Deswegen sollte man die Erstellung des Webauftritts entweder Profis überlassen oder sich zumindest an Menschen mit mehr Erfahrung auf diesem Gebiet wenden, damit die Website das perfekte Aushängeschild für das neu gegründete Unternehmen wird.

Jul 122017
 

Spätestens nachdem nun auch in Deutschland ein erstes Mediationsgesetz verabschiedet wurde, zeichnet sich ein Wandel in der Rechts- und Streitkultur ab. Die Konfliktparteien sind immer mehr daran interessiert, die Konflikte außergerichtlich zu lösen. Allein vor Gericht ein Urteil in ihrem Sinne zu erstreiten, darauf kommt es den Betroffenen oft nicht an. Es geht Ihnen vielmehr um eine einvernehmliche Konfliktlösung und um eine möglichst schnelle Wiedererlangung der Handlungsfähigkeit. Mit Gerechtigkeit und einem vertretbaren Preis an einen vollstreckbaren Titel zu kommen – mittels Mediation sind diese Ziele erreichbar.

Für Juristen ist Mediation deshalb eine ideale Fort- und Weiterbildungsmöglichkeit. Sie befindet sich quasi unaufhaltsam auf dem Vormarsch und in einigen Bundesländern findet die gerichtsgestützte Mediation bereits Einzug in die Gerichtssäle. In der Bevölkerung gewinnt die Mediation zur Konfliktlösung auch immer mehr Vertrauen. Bei einer Ausbildung zum Mediator lernt man zuerst, dass bei jedem Fall oder Konflikt ein Leben dahintersteht, dass bestimmt wird durch Mitmenschen, Zusammenhänge und Situationen, die alle verwendet werden können, um eine bestmögliche Lösung zu erreichen.

Bei der Aus- bzw. Weiterbildung zum Mediator werden verschiedenste Kenntnisse in Bereichen der Konfliktforschung, Kommunikationstheorie und Gesprächsführung in Konfliktsituationen vermittelt und davon wird jeder Jurist in seiner täglichen Arbeit auch profitieren. Viele Rechtskundige stehen der Mediation etwas skeptisch gegenüber, weil jeder in die Lage versetzt werden könnte, auf diesem Gebiet tätig zu werden. Sie sollten allerdings nicht vergessen, dass bei der Mediation Fachkenntnisse und Fähigkeiten eines Juristen sehr nützlich sind.

Bevor sich Betroffene auf eine Mediation einlassen, ist es für sie natürlich von größter Wichtigkeit zu erfahren, wie ein Rechtsstreit voraussichtlich ausfallen würde, wo ihre Schwächen und Stärken liegen. Wer könnte hier schon eine fachlich sichere Auskunft geben, wenn nicht ein Anwalt bzw. eine Anwältin.

Auch deshalb sollten Juristen unbedingt die Chance nutzen und Mediation anbieten, unabhängig davon, ob sie als Anwalt bzw. Anwältin tätig oder in einem Unternehmen angestellt sind. Sie sind die idealen KonfliktberaterInnen oder –Manager.

Jul 122017
 

In der Regel droht eine Sperrfrist beim Arbeitslosengeld, wenn ein Arbeitnehmer einen Aufhebungsvertrag unterzeichnet. Unter bestimmten Voraussetzungen tritt jedoch keine Sperrfrist ein.

Sperrzeit durch den Aufhebungsvertrag

Soll ein Arbeitsverhältnis vorzeitig beendet werden, dann wird ein Aufhebungsvertrag geschlossen. Der Arbeitnehmer erhält in diesem Fall eine Abfindung als Ausgleich. In diesem Fall droht jedoch für den Bezug des Arbeitslosengeldes eine Sperrzeit.

Das bedeutet, dass für eine Dauer von bis zu 12 Wochen kein Arbeitslosengeld gezahlt wird, da der Arbeitnehmer an der Beendigung des Arbeitsverhältnisses mitgearbeitet und somit vorsätzlich oder sogar grob fahrlässig zur Arbeitslosigkeit beigetragen hat. Grundsätzlich ist dabei nicht der Erhalt einer Abfindung ausschlaggebend, sondern die direkte Mitwirkung bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Für den Bezug von Arbeitslosengeld ist jedoch die Tatsache von Bedeutung, dass der Arbeitnehmer die Arbeitslosigkeit nicht gewollt hat.

Ausnahmefälle – Wichtige Gründe für Aufhebungsverträge

In bestimmten Fällen wird trotz der Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrags keine Sperrzeit verhängt. Dies kann in folgenden Fällen möglich sein:

• Unterzeichnung des Aufhebungsvertrags, wenn der Arbeitgeber zum vorgesehenen Beendigungszeitpunkt sowieso eine rechtswirksame Kündigung ausgesprochen hätte, die nicht im Verhalten des Arbeitnehmers begründet ist
• Unterzeichnung des Aufhebungsvertrags, wenn der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis hätte beenden dürfen (z. B. bei Mobbing und damit Unzumutbarkeit, weiterhin bei diesem Arbeitgeber zu arbeiten)
• Unterzeichnung des Aufhebungsvertrags ist laut Geschäftsanweisungen der Agentur für Arbeit grundsätzlich sperrzeitfrei, wenn eine Abfindung gezahlt wird

Generell gilt: Bei der Prüfung einer möglichen Sperrzeit kommt es immer auf den Einzelfall an. Somit erfolgt die Verhängung der Sperrzeit nicht pauschal aufgrund der Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrags, sondern wird für jeden Fall neu geprüft.

Um eine Sperrzeit zu vermeiden, sollte vor Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrags immer ein Rechtsanwalt befragt werden, der sich auf Arbeitsrecht spezialisiert hat. Er kann auch unterstützen, wenn es um die richtige Formulierung für den Aufhebungsvertrag geht.

Jul 122017
 

Dem Arbeitnehmer wird durch die Kündigungsschutzklage die Möglichkeit eingeräumt, eine vom Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung vor einem Arbeitsgericht auf ihre rechtliche Wirksamkeit prüfen zu lassen.

Die Kündigungsschutzklage streben Arbeitnehmer vor allem dann an, wenn sie die Kündigung für sozial ungerechtfertigt halten. Generell besteht ein gesetzlicher Kündigungsschutz, wodurch die Kündigungsmöglichkeiten des Arbeitgebers rechtlich eingeschränkt sind. Eine Kündigung ist somit nur unter bestimmten Voraussetzungen gültig. Ein allgemeiner Kündigungsschutz besteht dabei z. B. für Schwangere (auch während Mutterschutz und Elternzeit) sowie für Schwerbehinderte.

Im Rahmen der Kündigungsschutzklage sollten Arbeitnehmer wissen, dass sie gemäß § 4 des Kündigungsschutzgesetzes (KSchG) nach Zugang der schriftlichen Kündigung drei Wochen lang Zeit haben, Klage beim Arbeitsgericht einzureichen. Der Rechtsanspruch darauf verfällt bei Überschreiten der Frist.

Ziel der Kündigungsschutzklage ist es, die vom Arbeitgeber ausgesprochene Kündigung auf Wirksamkeit zu prüfen. Sofern die angegebene Frist jedoch nicht eingehalten wird, ist die Kündigung zunächst gültig. Das gilt auch dann, wenn der Arbeitnehmer bei der Zustellung der Kündigung nicht anwesend (z. B. im Urlaub) war. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Kündigungsschutzklage auch nach Verstreichen der dreiwöchigen Frist eingereicht werden. Hier muss der Arbeitnehmer nachweisen, dass er trotz aller zumutbaren Bemühungen nicht in der Lage war, die Klage einzureichen (z. B. auch bei Schwangerschaft, wenn diese nach der Frist festgestellt wurde, aber bereits zum Zeitpunkt der Kündigung bestand).

Ist die Kündigungsschutzklage erfolgreich, dann ist die Kündigung rechtlich unwirksam. Das Arbeitsverhältnis besteht somit weiterhin fort, der Arbeitgeber muss für die zurückliegende Zeit das Arbeitsentgelt nachzahlen. Unter Umständen können sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber auch während des arbeitsgerichtlichen Verfahrens auf eine einvernehmliche Auflösung des Arbeitsverhältnisses unter Zahlung einer Abfindung einigen. Hier sollten Arbeitnehmer jedoch vorsichtig sein, da es ansonsten zu einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld (Kürzung oder komplette Sperrung) kommen kann, da der Arbeitnehmer in diesem Fall an der Beendigung seines Arbeitsplatzes „mitgewirkt“ hat.

Eingereicht wird die Kündigungsschutzklage beim zuständigen Arbeitsgericht, welches den Arbeitgeber darüber informiert. Die so genannte Güteverhandlung findet kurz danach statt. Dabei wird die Angelegenheit nur vor dem Vorsitzenden der Kammer besprochen, wobei es oft schon zu diesem Termin zu einer Beendigung aufgrund eines Vergleichs kommt. Erfolgt keine Einigung, dann kommt es zum Kammertermin (vollständig besetzte Kammer des Arbeitsgerichts). In der Regel dauert es bis dahin etwa 5 Monate – am Ende der Verhandlung kommt es entweder zu einer gütlichen Einigung oder zu einem Urteil. Damit ist – sofern keine der beiden Parteien Berufung einlegt – die Kündigungsschutzklage beendet.

Jul 122017
 

Bedingt durch den Generationenvertrag, nach dem inzwischen immer weniger Berufstätige die Rente von immer mehr Menschen finanzieren müssen, wird die private Vorsorge für das Alter immer wichtiger.

Die Rürup-Rente ist ein Modell, bei dem Eigeninitiative belohnt wird. Die Rente wird lebenslang vom Staat gezahlt und außerdem mit vielen Steuervorteilen unterstützt. Wer auf die Riester-Rente als Altersvorsorge nicht zurückgreifen kann, sollte über die Rürup-Rente nachdenken.

Rürup-Rente – Für wen eignet sie sich?

Bei der Rürup-Rente, auch als Basisrente bekannt, handelt es sich um eine Form der privaten Altersvorsorge. Ursprünglich wurde sie für Selbständige und Freiberufler ins Leben gerufen und stellt das Gegenstück zur Riester-Rente dar, welche Selbständige in aller Regel nicht nutzen können.

Inzwischen gewinnt die Rürup-Rente aber nicht nur bei Selbständigen und Freiberuflern an Beliebtheit. Aufgrund der umfassenden Steuervorteile sowie des Sonderausgabenabzugs ist diese Form der privaten Altersvorsorge auch für Angestellte und Beamte sehr attraktiv.

Vorteile der Rürup-Rente

• Steuerliche Entlastung
Beiträge für die Rürup-Rente können zum Teil von der Steuer abgesetzt werden. Durch die Rentenversicherung kann sich somit eine große Steuerersparnis ergeben.

• Sicherheit
Angespartes Kapital ist sicher vor Pfändungen und kann auch nicht bei Hartz 4 oder Privatinsolvenz angerechnet werden.

• Flexible Einzahlung
Es besteht die Möglichkeit, flexibel in den Rürup-Vertrag einzuzahlen. Auch Beitragsänderungen und Sonderzahlungen sind möglich.

• Lebenslange Rentenzahlung
Durch den Rürup-Vertrag wird eine lebenslange Rentenzahlung garantiert. Im Alter stehen also regelmäßige Einkünfte zur Verfügung.

Nachteile der Rürup-Rente

• Rentenbesteuerung
Im Alter werden die ausgezahlten Renten mit dem persönlichen Steuersatz versteuert. Die Leistungen sind jedoch bis zum Jahr 2040 begrenzt steuerpflichtig.

• Vererbbarkeit begrenzt
Grundsätzlich kann die Rürup-Rente nicht vererbt werden. Alternativ kann jedoch eine Hinterbliebenenrente für Ehepartner und Kinder vereinbart werden.

• Kapitalauszahlung nicht möglich
Eine einmalige Auszahlung des angesparten Kapitals ist nicht möglich. Die lebenslange Rente wird unabhängig von einer Kündigung frühestens ab 60 Jahre gezahlt (Verträge ab 2012: ab 62 Jahre).

Jul 122017
 

Die Riester-Rente ist eine klassische Altersvorsorge. Zuschüsse durch den Staat und Steuererleichterungen machen die Riester-Rente durchaus interessant. Doch nicht für jeden Arbeitnehmer lohnt sich diese Form der Altersvorsorge.

Wer kann „Riestern“?

Grundsätzlich können Arbeitnehmer und Berufsauszubildende von der Riester-Förderung profitieren, sofern sie in die gesetzliche Rentenversicherung Pflichtbeiträge einzahlen. Weitere Personengruppen sind zum Beispiel Beamte, Landwirte, Amtsträger (z. B. Notare), ALG1-Bezieher oder auch rentenversicherungspflichtige Selbständige.

Wann ist die Riester-Förderung nicht möglich?

Studenten und Selbständige ohne Rentenversicherungspflicht, geringfügig Beschäftigte ohne Einzahlung von Rentenbeiträgen, Altersrentner und Pflichtversicherte in Einrichtungen der berufsständigen Versorgung haben keine Möglichkeit, eine Riester-Förderung zu erhalten.

Funktionsweise der Riester-Rente

Bei einem Versicherungsunternehmen oder auch einer Bank wird eine Art Sparvertrag abgeschlossen. Bis zum Beginn der Rente werden dann Beiträge eingezahlt, die in einem gewissen Rahmen selbst festgelegt werden können. In der Regel kann die Beitragshöhe auch geändert werden. Die staatlichen Zulagen fallen umso höher aus, je mehr man selbst einzahlt. Zusätzlich erwirtschaftet das angesparte Kapital Rendite und Zinsen. Mit ein paar Hundert Euro Sparbeiträgen jährlich kann so ein Riester-Vermögen von mehreren Zehntausend Euro aufgebaut werden.

Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten, des „Riesterns“:

• Fondsparen – wird jungen Sparern unter 40 Jahren empfohlen
• Riester-Versicherungen
• Banksparen – wird älteren Sparern ab 45 Jahren empfohlen

Je nach Bedürfnissen und Lebensumständen des Sparers hat natürlich jede Variante ihre Vor- und Nachteile. Diese kann ein freier Versicherungsmakler gut erklären.

Seit Ende 2008 gibt es noch das so genannte „Wohn-Riestern“, mit dem eine Eigenheim-Finanzierung möglich wird.

Die staatliche Förderung

Jeder Riester-Vertrag erhält eine staatliche Förderung, wobei es keine Rolle spielt, ob es sich um eine Versicherung, Fonds oder Banksparen handelt. Pro Jahr kann die Zulage bis zu 154 EUR betragen. Zusätzlich dazu erhalten Sparer mit Kindern, für die ein Kindergeldanspruch besteht, noch einmal bis zu 185 EUR (für Kinder, die ab 1.1.2008 geboren sind, liegt der Zuschuss bei 300 EUR).

Zudem können die Sparbeiträge bei der Steuererklärung angesetzt werden, dabei ist ein Betrag von bis zu 2.100 EUR pro Jahr anrechenbar.

Mindesteigenbeitrag und Sockelbetrag

Wer die vollen staatlichen Zulagen erhalten möchte, muss jährlich mindestens 4 Prozent seines Bruttoeinkommens aus dem Vorjahr in den Riester-Vertrag einzahlen (höchstens 2.100 EUR). Dabei handelt es sich um den Mindesteigenbetrag, denn es kann auch wesentlich mehr eingezahlt werden. Wer weniger einzahlt, erhält nur einen Teil der staatlichen Zulagen.

Den so genannten Sockelbetrag in Höhe von 5 EUR müssen Riester-Sparer grundsätzlich in ihren Vertrag einzahlen. So können auch Sparer mit hohem Einkommen „riestern“, erhalten aber nur einen Teil der vollen Zulagen. Der Sockelbetrag gilt jedoch auch für Geringverdiener, deren Mindesteigenbeitrag unter dem Sockelbetrag liegen würde.

Jul 112017
 

Eine gesunde Form von Perfektionismus ist prinzipiell nicht verkehrt. Jedoch hat alles seine Grenzen, so eben auch der Perfektionismus. Wer in seinem Leben alles perfekt machen will, gerät schnell an die eigenen Grenzen. Dies kann zu einem schwerwiegenden Problem werden.

Was sind Merkmale eines Perfektionisten?

Folgende Punkte lassen einen krankhaften Perfektionismus erkennen:

• Überkompensieren
Eine Handlung wird übertrieben ausgeführt. Der Perfektionist möchte feststellen, dass in seiner Handlung nichts schief gehen kann.
• Kontrollieren
Perfektionisten besitzen einen Zwang, alles zu kontrollieren. Dies kann zwei- bis dreimal geschehen. So versichern sie sich, dass gewisse Normen respektive Standards eingehalten werden.
• Verbessern
Stellen sie bei der Kontrolle fest, dass die Handlung nicht korrekt ablief, wiederholen Perfektionisten diese immer wieder und verbessern sie, bis diese perfekt ist.
• Planen
Jeder Mensch plant etwas in seinem Leben. Sei es die Freizeitgestaltung für den nächsten Abend oder wie der kommende Tag ablaufen könnte. Perfektionisten fertigen sich allerdings genaue Listen an. Dies kann sogar mehr Zeit in Anspruch nehmen als die eigentliche Tätigkeit an sich.
• Keine Entscheidungsfreudigkeit
Wenn es geht, versuchen Menschen, welche unter Perfektionismus leiden, Entscheidungen zu vermeiden.
• Hinauszögern
Aus Angst vor dem Scheitern oder unvorhergesehener Konsequenzen versuchen Perfektionisten Erledigungen hinaus zu zögern.

Alle diese Faktoren treffen auf einen Perfektionisten zu, der sein Leben nicht mehr unter Kontrolle hat. Vor allem das ständige Wiederholen kann im Alltag ein Problem darstellen. Dies kann vor allem auch psychische Folgen nach sich ziehen. Es ist wichtig, ein solches Krankheitsbild frühzeitig zu erkennen, um dem rechtzeitig vorbeugen zu können.

Jul 112017
 

Wie im Winter beziehungsweise in der Vorbereitung auf den Winter mit dem Wohnmobil umgegangen werden soll, ist ein schwieriges Thema. Zum einen steht im Raum, die Heizung permanent laufen zu lassen. Dies zieht allerdings eine Menge Kosten nach sich. Zum anderen kann aber auch eine Gasheizung oder ein elektrischer Ofen herhalten. Auch wenn diese Variante günstiger ist, summieren sich die Kosten enorm. Weiterhin ist es auch eine Belastung für die Umwelt, wenn den kompletten Winter über das Wohnmobil geheizt werden muss.

Die Vorbereitung auf den Winter

Zunächst einmal ist es wichtig, das Brauchwasser abzulassen. Auch wenn dies durchaus zeitaufwändig sein kann, ist es gerade bei Minustemperaturen von großer Bedeutung.

Ist das Wasser geleert, sollten Wasserleitungen und Hähne ebenfalls vom Wasser befreit werden. Dabei müssen alle Hähne offen sein. Da der Bauchwassertank noch geöffnet ist, findet das Wasser schnell seinen Weg nach draußen. Zudem ist es von besonderer Bedeutung, die Sanitäranlagen zu trocknen. Dazu müssen Siphon, Duschwanne und Waschbecken vom Wasser befreit werden. Auch Pumpe und Filter müssen geleert werden. Zusätzlich ist es erforderlich, auch das Wasser in Heizung, Kühlschrank und Toilette sowie das Kühlwasser zu entfernen. Generell ist es notwendig, sämtliche Gegenstände, welche Feuchtigkeit angesammelt haben, trocken zu legen.

Weitere wichtige Aspekte

Es reicht nicht aus, nur das Wasser und die Feuchtigkeit aus dem Wohnmobil zu verbannen. Weitere Maßnahmen sind erforderlich. Zu diesen gehören

• das Einpudern von Fenster- und Türgummis
• Frustschutz verwenden
• Batterien laden und anschließend abklemmen

Sind alle diese Punkte beachtet, ist das Wohnmobil gut für den Winter gerüstet.

Jul 112017
 

Bei Einbrüchen bevorzugen die Täter vor allem Wohnungen oder Häuser, welche leer stehen. Somit können die Diebe ein Aufeinandertreffen mit Personen oder gar der Polizei vermeiden.

Anzeichen für eine leerstehende Wohnung

Auch wenn das vielen Personen nicht bewusst ist, gibt es dennoch einige Anzeichen, mit denen symbolisiert wird, dass Häuser oder Wohnungen leer stehen. Folgende Aspekte sollten also Beachtung finden, wenn Einbrüche vermieden werden wollen:

• Briefkästen sollten regelmässig geleert werden.
• Auch Zeitungen im Hof sollten nicht liegen lassen.
• Weiterhin ist es wichtig, einen Vertrauten zu beauftragen, die Fenster regelmäßig zu öffnen und zu schließen. Auch die Rollläden sollten morgens und abends betätigt werden.
• Ein weiteres Indiz, welches auf ein leerstehendes Haus hindeutet, ist ein Anrufbeantworter. Vor allem im Urlaub ist dies ein schwer zu lösendes Problem. Gegebenenfalls lässt sich eine Umleitung auf das Handy einrichten.
• Auch auf die Blumen sollte ein Augenmerk gelenkt werden. Denn vertrocknete Blumen geben ebenfalls Hinweise auf eine Abwesenheit.

Gibt es eine bestimmte Zeit, wann Einbrecher zuschlagen?

Auch wenn Viele der Meinung sind, dass Einbrecher vorwiegend nachts zuschlagen und Sie Angst davor haben, nachts einem Dieb zu begegnen, ist dies meist unbegründet. Einbrecher beobachten das Objekt ihrer Begierde oftmals über Tage hinweg. So können sie sicher sein, wann jemand zu Hause ist und, wann sie unbedenklich zuschlagen können. Gerade deswegen ist es vor allem bei längerer Abwesenheit wichtig, die oben genannten Aspekte zu beachten. Im Alltag kommt es vor allem darauf an, die Türen und Fenster ordentlich zu schließen und den Einbrechern keine „Einladung zu schicken“.

Jul 112017
 

Um bei Nebel sicher zu fahren, ist es wichtig, die Fahrweise anzupassen. Im Straßenverkehr kann es bei eingeschränkten Sichtverhältnissen zu gefährlichen Situationen kommen. Um also Unfälle, welche Personenschäden, aber auch Sachschäden nach sich ziehen können, zu vermeiden sollte die eigene Fahrweise an die Sicht angepasst werden.

Tipps zur Fahrweise bei nicht optimalen Wetterbedingungen

Vor allem im Herbst und Winter ist mit teilweise erheblichen Sichtbehinderungen durch Nebel zu rechnen. Deshalb ist es ratsam, auch am Tag mit Abendlicht zu fahren. Zusätzlich sollte der Fahrzeugführer immer bremsbereit sein.

Der Abstand zum vorderen Fahrzeug ist ganz wichtig. Ist dieser zu klein, besteht die Gefahr, dass das eigene Auto bei einer Gefahrenbremsung nicht rechtzeitig zum stehen kommt.
Auch die Geschwindigkeit sollte an die Sichtverhältnisse angepasst werden.
Die Nebelschlussleuchte MUSS bei einer Sichtweite von unter 50 m eingeschaltet werden.
Ebenfalls wichtig sind Pausen. Das Auge wird bei verringerter Sichtweite mehr belastet als sonst. Somit wird das Auge schneller müde, und die Reaktionszeit kann abnehmen. Dies kann schwerwiegende Folgen mit sich ziehen.

Um bei Nebel sicher fahren zu können, ist es aber nicht nur wichtig, die oben genannten Punkte zu beachten, auch muss das Fahrzeug voll funktionsfähig sein.

Überprüfen und Inspektion des Fahrzeugs

Um ein funktionsfähiges Fahrzeug sicher zu stellen, ist es essentiell, dieses regelmäßig zu checken. Speziell bei Nebel muss beispielsweise die Nebelschlussleuchte funktionieren. Aber auch die Bremsen, welche immer funktionieren müssen, sind ein wichtiger Bestandteil der Prüfung. Dies sind nur zwei Aspekte. Am besten lässt der Fahrzeugführer sein Auto in regelmäßigen Abständen, am besten jährlich, im Rahmen einer Inspektion prüfen. So können gegebenenfalls böse Überraschungen vermieden werden.