Jul 012015
 

Geschrieben von Silvia

Wie auch bei anderen Dokumenten, so ist es auch beim Führerschein ein Schock, wenn der Verlust festgestellt werden muss. Dies kann auch schnell zu Problemen führen, da das Mitführen des Führerscheins bei Fahrten aller Art vorgeschrieben ist. Ebenso auch das Vorzeigen der scheckkartengroßen Fahrerlaubnis. Um dies bei Bedarf vornehmen zu können, ist eine schnellstmögliche Neubeantragung unerlässlich.

Ablauf der Neubeantragung

Wie mittlerweile bei offiziellen Dokumenten üblich, ist auch beim Führerschein mit einer Ausstelldauer von drei bis sechs Wochen zu rechnen. Je nach Bundesland muss hierbei damit gerechnet werden, dass Kosten in Höhe von 17 bis zu 35 Euro anfallen können. Für die Ausstellung ist unbedingt ein biometrisches Passbild mitzubringen. Vor allem Vielfahrern wird angeraten, dass sie eine Ersatzbescheinigung mit sich führen, für die ebenfalls Kosten anfallen. Dies sind in der Regel 12,50 Euro. Alternativ wird die Ausstellung eines neuen Führerscheins per Express angeboten. Dabei können insgesamt Kosten zwischen 30 und 45 Euro anfallen, dies ist somit auch von der finanziellen Seite her eine ansprechende Alternative.

Beaschtenswertes

Um weitere Kosten zu vermeiden, ist es notwendig, dass der Verlust oder gegebenenfalls ein vorliegender Diebstahl bei der Polizei gemeldet wird. Die Beamten erstellen in diesem Fall eine Verlustbescheinigung, welche zur zuständigen Behörde mitgenommen werden muss. Dadurch kann eine eidesstattliche Erklärung diesbezüglich sowie zusätzliche Kosten in Höhe von 30 Euro umgangen werden. Sollte es sich nicht um dieselbe Behörde handeln als bei der letzten Beantragung des Führerscheins, dann wird in aller Regel zusätzlich ein Karteikartenabschnitt der damaligen Behörde verlangt. Bei der ausstellenden Behörde handelt es sich entweder um eine der Führerscheinstellen der Landratsämter bei den Kreisen oder in Rathäusern bei größeren Städten.

 Posted by at 17:33

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