Jul 052015
 

Geschrieben von Babette

Unsere Lebensmittel bestehen aus vielen verschiedenen Einzelkomponenten. Manche Menschen entwickeln Allergien oder möchten sich vor den möglichen Folgen des Verzehrs schützen. Eine Gruppe solcher Lebensmittel sind diese, die Gluten enthalten. Dazu zählen beispielsweise Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Grünkern sowie Dinkel und die verwandten Arten. Außerdem betrifft die Glutenhaltigkeit auch die Lebensmittel, die aus diesen Getreiden hergestellt werden.
Was sind Gluten?

Als Gluten werden Klebereiweiß bezeichnet, die ein Stoffgemisch aus Proteinen sind. Vorkommen tun diese in Getreiden, wenn auch nicht in allen. Einige Menschen leiden unter einer sogenannten Glutenintoleranz, die Verdauungsbeschwerden, Übergewicht und Konzentrationsstörungen nach sich ziehen kann. In diesem Fall muss auf eine glutenfreie Lebensweise umgestellt werden, was oftmals nicht sehr einfach ist.

Warum sind Gluten schädlich?

Gluten sind dafür verantwortlich, dass die Durchlässigkeit der Darmbarriere gesteigert sein kann. Das wird durch das Gliadin hervorgerufen, welches sich auch auf das Lymphgewebe auswirken kann und dann zu unangenehmen Entzündungsreaktionen führt. So können unterschiedliche Krankheiten entstehen, die Diabetes Typ 1, Multiple Sklerose, Schuppenflechte oder Morbus Berger sowie Rheumatoide Arthritis auslösen können.
Bei der Unverträglichkeit kommt es zu harmloseren, wenn auch nicht weniger unangenehmen Symptomen. Da sie nicht bei jedem Menschen erkannt wird, leiden die Betroffenen oft lange. Zudem ist sie nicht bei jedem gleich stark ausgeprägt. 


Kennzeichnungspflicht für Glutenhaltigkeit von Lebensmitteln

Damit es den Menschen, die an einer Glutenintoleranz leiden oder aus persönlichen Gründen darauf verzichten möchten, einfacher fällt, sich im Supermarkt zurecht zu finden, gibt es ein ein Zeichen, welches auf diesen Lebensmitteln aufgedruckt ist. Es besteht aus einem Getreidehalm, welches schwarz umkreist und schwarz durchgestrichen ist. Damit es diesen oder die Aufschrift „Glutenfrei“ erhält, sind strenge Auflagen zu erfüllen. Dafür müssen weniger als 2 mg pro 100 g in dem entsprechenden Lebensmittel enthalten sein.

 Posted by at 5:29

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