Jul 052015
 

Geschrieben von Babette

Wer sein Fahrrad liebt, der möchte nicht, dass es geklaut wird. Um Dieben möglichst viel Einheit zu gebieten, sollte der Drahtesel richtig gesichert sein. Das ist gar nicht so schwer, wie es auf den ersten Blick scheint. Mit ein paar einfachen Grundregeln können die meisten Diebe abgeschreckt werden, wenn sie eingehalten werden.

Abschließen oder Anschließen?

Gerade, wenn es schnell gehen muss, ist es verlockend, das Fahrrad nur abzuschließen. Ratsamer ist es jedoch, wenn es an einen festen Gegenstand angeschlossen wird. Dazu sollten sowohl das Vorder- als auch das Hinterrad miteinander verbunden werden. Auch ist darauf zu achten, dass der Anschlussgegenstand entsprechend hoch ist, damit das Fahrrad nicht einfach über das „Hindernis“ gehoben und mitgenommen werden kann.

Einzigartigkeit, Fakten, Codierung

Umso individueller ein Fahrrad ist, desto schwerer wird es zu übersehen und zu verkaufen sein. Viele Gemeinden bieten die Codierung des eigenen Rades an – dies sollte auf jeden Fall in Anspruch genommen werden. Wichtig ist auch, dass die Details gekannt und notiert werden. Dazu gehören Informationen wie die Rahmennummer, besondere Merkmale oder das Fabrikat. Entsprechende Radpässe, in die man dies eintragen kann, gibt es unter anderem bei der örtlichen Polizei oder im Fahrradladen.

Nicht einsam abstellen

Umso beliebter und öffentlicher ein Platz ist, desto seltener wird geklaut. Dort, wo viele Menschen sind, sind auch viele Beobachter. Von solchen Plätzen halten sich Diebe fern. Abstellorte, wie beispielsweise die dunkle Nebenstraße sind, sind denkbar ungünstig.

Das richtige Schloss

Grundsätzlich kann gesagt werden, dass Schlösser mit dem Qualitätssiegel „ADFC-empfohlene Qualität“ sehr gute sind. Auch Versicherungen bieten einen guten Überblick über empfohlene Schlösser. Bügelschlösser gehören dabei zu den sichersten, denn sie sind am schwersten zu knacken. Billige Schlösser sind niemals zu empfehlen, denn sie sind oft schon einfach durchzuknipsen oder mit anderen simplen Tricks zu umgehen.

Im Fall des Falles: Die Versicherung

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Diebstahl gekommen sein, ist es sinnvoll, vorher eine Versicherung abgeschlossen zu haben. Nur 10% der Räder werden wiedergefunden, weswegen dies eine gute Sache ist. Dafür braucht der Besitzer ein ordentliches Schloss, wofür die Rechnung notwendig ist. Außerdem ist eine Rechnung für das Rad ebenfalls eine Grundbedingung für den Abschluss einer Fahrradversicherung.

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