Jul 052015
 

Geschrieben von Babette

Wenn der Herbst anfängt, in den Winter überzugehen, stellen sich viele nur eine Frage: „Was mache ich mit dem ganzen Laub?“. Viele möchten es entsorgen, weil es natürlich auch die Gefahr des Ausrutschens birgt, doch es einfach „in die Tonne zu werfen“ wäre viel zu schade. Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit dem Laub umzugehen, die einmal durchdacht werden sollten.

Die unterschiedlichen Laubsorten sind wichtig

Nicht jedes Laub ist gut. Blätter von der Buche, dem Ahorn, der Erle, Esche, Birke und Obststräuchern sind gut als Kompost weiterzuverwenden. Wallnussbaumlaub ist nicht besonders gut für das Wachstum anderer Pflanzen. Möchte man langsam verrottende Laubarten wie das der Eiche kompostieren, sollten Kalk und stickstoffreiche Materialien hinzugegeben werden. Dabei hilft es auch, wenn andere organische Materialien hinzugefügt werden.

Schutz für Tiere

Das Laub hat einen schützenden Charakter. Wenn Gartenbesitzer Laubhaufen zusammenfegen, tun sie der Umwelt etwas Gutes. Zuerst denkt man an die Igel, die darin überwintern. Doch auch Larven für wunderschöne Schmetterlinge und andere Insekten finden dort Schutz vor der Kälte. Im Frühjahr machen sich dann viele Vögel über die Laubhaufen her, denn sie schätzen die einfache Nahrungssuche sehr.

Wo kein Herbstlaub liegen sollte und wo es bleiben sollte

Wichtig ist, dass das Laub von Rasenflächen entfernt wird. Denn dadurch würde kein Licht mehr an das Gras gelangen, was aber sehr wichtig ist. Sobald sich also eine Laubschicht bildet, sollte diese zusammengeharkt werden. Auch auf Wegen sollte keins liegen, denn dort könnte man ausrutschen. Aufgesammeltes Laub kann zum Kompostieren benutzt werden, wobei dieses mit organischen Küchenabfällen gemischt werden sollte.
An manchen Plätzen macht es Sinn, das Laub liegen zu lassen. Dazu zählen unter anderem Bäume und Sträucher sowie Sommerblumen- und Staudenbeete, denn so wird ein natürlicher Winterschutz geschaffen, wenngleich darauf zu achten ist, dass die Laubschicht nicht zu dick sein sollte.

Möglichst auf einen Laubsauger verzichten

Um das Herbstlaub zusammenzukehren, greifen mittlerweile viele auf die sehr unangenehmen Laubsauger- oder Bläser zurück. Im Zeichen des Umweltschutzes und Nachbarschaftsfriedens stehen sie allerdings nicht, denn sie sind nicht nur sehr laut, sie verbrauchen auch viel Energie. Am besten wird dazu ein Laubbesen benutzt oder ein Schneeschieber.

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