Jul 062015
 

Geschrieben von Babette

Der Bärlauch sieht so unscheinbar aus und hat es dennoch ganz schön in sich. Die Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanze, welche auch unter Namen wie Hexenzwiebel, Zigeunerlauch oder Waldknoblauch bekannt ist, liebt vor allem Plätze, welche schattig und feucht gelegen in den Au- und Laubwäldern sind. Entweder findet man ihn an kleinen Bächen oder ein wenig versteckt unter Sträuchern. Wer ihn optisch nicht so gut erkennt, der wird ihn erriechen können, denn er duftet lecker nach Knoblauch. Deswegen wird er auch gerne als Ersatz genommen, denn er riecht und schmeckt zwar danach, doch nach dem Verzehr hinterlässt er keinen Knobigeruch.

Woher der Name kommt

Bärlauch hat seinen Namen von den Bären erhalten. Diese haben die Pflanze nämlich sehr gerne gefressen, nachdem sie aus dem Winterschlaf erwacht sind. Sie wussten instinktiv, dass der Verzehr von Bärlauch ihren Körper nicht nur reinigt, sondern auch entschlackt und entgiftet. Diese positiven Eigenschaften haben eines Tages auch die Menschen für sich erkannt.

Gesunde Blätter aus der Natur

Wie bereits erwähnt schmeckt Bärlauch nicht nur, er ist auch gesund. Ähnlich wie der Knoblauch wirkt er gegen Erkältungen. Die Sulfide, die für den Geschmack der Blätter verantwortlich sind, verwandeln sich nämlich in Allicin, wenn sie verarbeitet werden. Dies wiederum hat die geschätzte antibakterielle Wirkung, weswegen es empfohlen wird, Bärlauch bei solchen Erkrankungen zu sich zu nehmen. Doch auch Herz-Kreislauf-Probleme können mit dem regelmäßigen Verzehr gelindert werden, ebenso wie Magen-Darm-Erkrankungen wie Völlegefühl, Blähungen oder Magenkrämpfe. Sieht man von den konkreten Punkten ab, so lohnt sich ein Blick auf die Nährstoffe, die im Bärlauch enthalten sind. Er ist reich an Vitamin C, Mangan, Magnesium und Eisen. So werden die Muskeln unterstützt und der Körper vor freien Radikalen geschützt, welche sonst unter anderem für Krebs verantwortlich sein können.

 Posted by at 6:17

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