Jul 062015
 

Geschrieben von Babette

Diäten gibt es wie Sand am Meer. Viele sind echte Kiloverschlinger, andere hingegen bringen dem Abnehmwilligen nahezu nichts. Welche Diät für einen persönlich die richtige ist, ist alles andere als leicht zu entscheiden. Eine Rücksprache mit einem Fachmann kann dabei helfen. Heute wird die mediterrane Diät vorgestellt, die einen sehr guten Ruf genießt und dazu noch sehr beliebt ist. Vor allem deswegen, weil sie nicht nur zum Abnehmen genutzt werden kann, sondern auch um Übergewicht vorzubeugen.

Das Geheimnis: Frisches Gemüse, Fisch, Olivenöl und Nüsse

Ein gesunder Lebensstil sollte stets eingehalten werden, damit es gar nicht erst zu Problemen mit der Gesundheit kommt. Bei der mediterranen Diät, welche auch gerne als Kreta- oder Mittelmeerdiät bezeichnet wird, geht es darum, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verhindern. Die Bewohner der Mittelmeerregionen sind dafür bekannt, dass sie viel weniger an so etwas erkranken und eine durchschnittlich höhere Lebenserwartung haben. Wenig rotes Fleisch, viel Obst und Gemüse, Salat, Fisch und Knoblauch sollen im Mittelpunkt stehen. Für den zusätzlichen Genuss sollte es maximal ein Glas Rotwein am Tag sein.

Studie belegt die Theorie

Weil sich auch Forscher mit den Wirkungen bestimmter Ernährungsweisen beschäftigen, haben sich Martínez-González und eine Reihe anderer Teammitglieder entschlossen, dies zu tun. Sie wollten ganz genau wissen, wie denn die mediterrane Diät beziehungsweise Ernährungsweise mit der Vorbeugung von Verschlusskrankheiten zusammenhängt. Fünf Jahre dauerte die Studie, in der 7477 Männer und Frauen unter die Lupe genommen wurden, die zwischen 55 und 80 Jahren alt waren. Sie alle waren soweit gesund, außer, dass sie entweder Typ-2-Diabetiker waren oder ein erhöhtes Risiko für Gefäßkrankheiten wie pAKV oder koronare Herzerkrankungen hatten. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt, die alle mediterran ernährt wurden, sich aber auf einen Zusatz spezialisierten: Die einen bekamen zusätzlich Olivenöl, die anderen Nüsse und die dritten wurden sehr fettarm ernährt. Die Olivenöl- und Nussgruppe schnitten am besten ab, denn sie hatten die geringste Entwicklung der vorher gefürchteten Erkrankungen. Auch der Typ-2-Diabetes reagierte positiv auf die Ernährung.

 Posted by at 7:41

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