Jul 062015
 

Geschrieben von Antje

 

SEPA ist die Abkürzung für „Single Euro Payments Area“ und bedeutet soviel wie „Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. Durch die Einführung des SEPA-Verfahrens wurde der Zahlungsverkehr innerhalb von Europa harmonisiert und wird nun mit einheitlichen Zahlungsprodukten (Lastschriften, Überweisungen) abgewickelt. Somit werden sowohl innerdeutsche als auch grenzüberschreitende Zahlungen innerhalb der EU nach den gleichen Vorgaben durchgeführt.

Für das SEPA-Lastschriftverfahren werden die IBAN sowie ein BIC benötigt. Dabei handelt es sich um die Konto- und Bankenkennung. Dennoch wird noch immer gern mit den bisherigen Daten wie Bankleitzahl und Kontonummer gearbeitet. Vor allem bei Online-Überweisungen kann oft noch beides angegeben werden. Doch was ist, wenn IBAN und BIC notwendig werden, aber nicht vorliegen? Dann ist der Weg zum Internet möglich, denn es gibt einige Plattformen, auf denen sowohl IBAN als auch BIC „berechnet“ werden können.

Aufbau der IBAN

alphabetischer Ländercode (LL), 2-stellig
numerische Prüfziffer (PZ) über die gesamte IBAN, 2-stellig
Basic Bank Account Number (BBAN), die aus Bankidentifikation (IID) und Kontoidentifikation (BAN) besteht, maximal 30 Stellen

Aufbau des BIC

Bankcode, 4-stellig
Ländercode, 2-stellig
Codierung des Ortes der Bank, 2-stellig
Kennzeichnung der Filiale der Bank (optional), 3-stellig

Die Berechnung der IBAN ist auf den Online-Portalen recht einfach. Es müssen nur die vorhandene Kontonummer und Bankleitzahl eingegeben werden und schon werden IBAN und BIC erstellt.

Gerade bei Online-Überweisungen ist die BIC oft nicht notwendig, wenn die IBAN eingegeben wird. Allein aus der IBAN kann nicht nur das entsprechende Konto sondern auch die jeweilige Bank herausgefiltert werden. Das Kreditinstitut sowie die zugehörige BIC werden dann automatisch ermittelt.

 Posted by at 7:53

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: