Jul 062015
 

Geschrieben von Babette

Impfungen sind wichtig, damit unsere Gesundheit erhalten bleibt. Den Piecks, den es durch die notwendige Spritze gibt, scheuen viele Menschen, weswegen immer weiter nach Lösungen gesucht wird, um diese unangenehme Prozedur erträglicher zu machen. Vor allem für diejenigen, die eine Phobie vor Nadeln haben, könnte das eine Erleichterung sein.

Die Zukunft bringt gutes

Eine Impfung ohne den Einsatz einer Nadel in den Körper zu bekommen könnte möglich sein, wenn sie als Creme angewendet wird. Was wie Musik in den Ohren vieler Menschen klingt, könnte schon in einigen Jahren Wirklichkeit werden. Zumindest arbeiten die Forscher an der Lösung dieses Problems.

Wie die Creme-Impfung funktioniert

Die Mitarbeiter des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig (HZI) arbeiten mit Hochdruck an der Creme-Impfung. Mit biologisch abbaubaren Nanopartikeln soll sie bald umgesetzt werden. Diese Vehikel würden sich dann an den Haarfollikeln absetzen und entsprechend in den Körper transportiert werden. Die Vorteile dabei sind nicht nur, dass auch Menschen, die Angst vor Spritzen haben, sich impfen lassen könnten, die Impfungen werden einfacher und günstiger und könnten dann auch verstärkt in Entwicklungsländern eingesetzt werden.

Die Schwierigkeit

Noch ist diese Methode nicht ausgereift, denn die Menge macht den Erfolg. Kommt zu viel Impfstoff auf die Haut, kann es passieren, dass der Körper eine unbeabsichtigte Immunantwort gibt. Das müsste dann über die Packungsgröße geregelt werden, aber hier steckt das Projekt eben noch in den Kinderschuhen und muss genauestens getestet werden. Da es aber schon Impfungen gibt, die über die Mundschleimhäute verabreicht werden können, kann es auch bei der Creme-Methode nur noch eine Frage der Zeit sein, bis jeder Patient davon profitieren kann. Bis dahin muss man sich noch piecken lassen.

 Posted by at 8:05

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: