Jul 012015
 

Geschrieben von Silvia

Die Bedingungen für die Befreiung und Zusammenfassung des Rundfunkbetrages wurden in den letzten Jahren, insbesondere beim Wechsel von GEZ zu Deutschland Radio, Fernsehen verändert. Bei der Antragstellung für die Befreiung von der Rundfunkgebühr werden nur diejenigen angesprochen, die aus gesundheitlichen oder sozialen Gründen zu den Ausnahmen der Beitragszahler zählen.

Wer kann befreit werden?

Sozialhilfeempfänger, Empfänger von Pflegegeld und ebenso Empfänger einer Ausbildungsförderung können sich mit den entsprechenden Nachweisen von der Rundfunkgebühr befreien lassen. Ebenso können sich Asylbewerber und Menschen mit Behinderungen von der Zahlung der Rundfunkgebühren befreien lassen. Bei Behinderungen kann je nach Art und Schwere der Behinderung eine Ermäßigung oder Befreiung ermöglicht werden. Blinde, Taube und Menschen mit einer Behinderung über 80 Prozent bekommen die Kennzeichnung RF, die unter anderem eine Befreiung der Rundfunkgebühren mit sich bringt. Auch bestimmte Härtefälle können die Befreiung der Gebühren beantragen. Dazu gehören die Personenkreise, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, das Angebot bewusst wahrzunehmen. Dies können beispielsweise Wachkomapatienten oder Menschen mit fortgeschrittener Demenz sein.

Wie erfolgt die Antragsstellung?

Beim Internetauftritt des Rundfunkgebühren-Einziehers kann der Antrag auf Befreiung online ausgefüllt und anschließend ausgedruckt werden. Wer auf konventionelle Antragsstellung setzt, kann die Formulare auch bei der Kommune abholen. Der unterschriebene Antrag muss zusammen mit dem zutreffenden Nachweis an die Einzugszentrale gesendet werden. Als Nachweise können unter anderem eine Kopie der Sozialhilfeleistung, der Behindertenausweis sowie ein ärztliches Attest dienen. Nachweise über den Bezug von Wohngeld, Arbeitslosengeld und insbesondere die Einstufung der Pflegestufe spielen hierbei keine Rolle. Die Befreiung oder gegebenenfalls Ermäßigung gilt so lange, so lange die entsprechende Leistung oder der beeinträchtigte gesundheitliche Zustand nachgewiesen werden können.

 Posted by at 18:08

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