Jul 152015
 

Geschrieben von Anja

Schon bevor die Frühlingssonne im März scheint und der Boden langsam wärmer wird, ist es an der Zeit im Garten erste Vorbereitungen zu treffen. Bereits im Februar sollten künftige Beete skizziert und so Pflanzenfolge berücksichtigt und Platz und Boden ausgenutzt werden. Jetzt müssen das Frühbeet und das Gewächshaus gereinigt werden und auch die Rankgitter sollten vorbereitet werden. Die Beete sollten bearbeitet werden, wenn der Schnee geschmolzen, der Boden aber nicht mehr zu nass ist. Die geplanten Beete sollten eine Breite von 1,2 Meter haben und dazwischen kalkuliert man dann Wege von 30 Zentimeter Breite. An Mauern oder Zäunen entlang kann man 30 Zentimeter breite Blumen oder Farn-Beete einplanen.

Unkraut entfernen und Garten umgraben

Der Februar ist auch der ideale Monat, um Laub und Unkraut (Brennessel und Löwenzahn, etc.) zu entfernen. Falls man es im Herbst nicht gemacht hat, geht es jetzt auch an das Umgraben der Beete. Sind die Böden locker, reicht das Bearbeiten mit einer Grabgabel. Richtig krümelig wird die Erde, wenn man einen drei- oder fünfzinkigen Kultivator verwendet. Zur Saatvorbereitung muss die Erde noch einmal gerecht werden.

Was bereits früh im Jahr gepflanzt werden kann

Kohl, Salat, Fenchel, Sellerie, Kohlrabi, Radieschen, Rettich, Schnittlauch, Petersilie, Thymian und Tomaten können im Februar ins Gewächshaus und/oder ins Frühbeet gesät werden. Ebenso verfährt man mit Astern, Dahlien, Fuchsschwanz, Löwenmäulchen, Kornblumen und Nelken. Erbsen, Bohnen, Kopf- und Feldsalat, Spargel usw. , sowie Blumensaaten wie Mohn, Ringelblume, Schleierkraut und Wicken dürfen direkt ins Freiland. Gegen Tauben und Schädlinge werden Netze über die Beete gespannt.
Im März müssen die Pflanzen in den Frühbeeten noch mit einer Folie geschützt werden. An den Obstbäumen und Sträuchern können jetzt die alten Triebe entfernt werden und die entfernten Äste zerhäckselt direkt als Mulch um die Wurzeln gelegt werden.

Die Pflanzen rechtzeitig mit Nährstoffen versorgen

Pflanzen benötigen Stickstoff, Phosphor und Kalium als wichtige Hauptnährstoffe. Natürlich kommen diese Stoffe in Mist von Pferden, Hühnern oder Kaninchen vor. Auch Rindenhumus und Sägemehl sind gutes Kompostmaterial. Mineraldünger sollte aufgrund der Überdüngungsgefahr nur äußerst sparsam verwendet werden. Überdüngter Boden ist besonders anfällig für Pilzerkrankungen.
Auch der Rasen um das Haus sollte im März mit einem speziellen Rasendünger gedüngt oder neu eingesät werden. Stauden werden bis auf 10 Zentimeter über der Erde, Beet- und Kletterrosen auf drei Augen (Abzweigungen) zurückgeschnitten.
Auch bei der Gartenarbeit gilt: Gezielte Planung hilft Arbeit und Zeit zu sparen und Platz und Boden besser auszunutzen. Das Umgraben im Herbst macht im Frühling dann lediglich eine Auflockerung des Bodens notwendig und man kann dann direkt mit der Einsaat beginnen und sich dann bald an Blumen, Obst und Gemüse erfreuen.

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