Jul 152015
 

Geschrieben von Anja

Ein eigenes Haus oder auch eine eigene Wohnung zu kaufen ist der Traum vieler Menschen, aber ob als Wertanlage oder für den Eigenbedarf, der Erwerb einer solchen Immobilie will gut überlegt und geplant sein. Weil die meisten das Geld nicht haben, um Haus und Hof in bar bezahlen zu können, lassen sie sich ihren Traum vom eigenen Häuschen von einer oder auch mehreren Banken finanzieren und gehen damit dann eine über viele Jahre dauernde finanzielle Verpflichtung ein. Schon deshalb ist der Kauf eines eigenen Hauses für die meisten ein Schritt, den sie nur einmal im Leben wagen. Dabei müssen nicht nur die im Kaufvertrag enthaltenen Kosten berücksichtigt werden. Je nachdem, ob es sich um einen Neu- oder einen Altbau, um eine Wohnung oder ein Haus handelt, kommen weitere Posten hinzu.

Diese Kosten kommen auf den Käufer zu

Der Immobilienerwerber hat neben dem Kaufpreis zuallererst die Notargebühren für die Beglaubigung des Kauvertrages zu zahlen. Hier richtet sich die Höhe der Gebühren nach dem Immobilienwert und ist gesetzlich festgelegt. Dann fällt zusätzlich noch die Grunderwerbssteuer ins Gewicht, die je nach Bundesland zwischen 3,5 und 5 Prozent vom Kaufpreis beträgt. Nach Begleichung dieser Steuerschuld stellt das Finanzamt eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Mit dieser Bescheinigung kann man sich ins Grundbuch eintragen lassen. Aber auch die Unbedenklichkeitsbescheinigung wird mit mehreren 100,00 € in Rechnung gestellt. Bis zu 6 Prozent des Kaufpreises können die Maklergebühren ausmachen und sollten auf keinen Fall vergessen werden. Aber hier verlangt nicht nur der Hauskauf als solches ein hohes Maß an finanzieller Sicherheit, sondern auch die Verantwortung als Immobilieneigentümer geht noch einmal so richtig an die Geldtasche und ist nicht unerheblich.

Die Betriebskosten

Die laufenden Betriebskosten sollten unbedingt mit eingeplant werden, denn neben der Tilgung des Bankdarlehens werden sie auch anfallen. Hierunter fallen vor allem die Kosten für Kalt-, Warm- und Abwasser, die Grundsteuer sowie die Müllabfuhr.
Nicht zuletzt ist es wichtig sich als Hauseigentümer Rücklagen zu bilden, aus denen dann Instandhaltungen, Renovierungen oder Reparaturen finanziert werden können.
Unbedingt nachdenken sollte der Hauseigentümer über den Abschluss einer Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherung. Oftmals machen schon die Banken eine Immobilienfinanzierung abhängig von einem Abschluss einer solchen oder ähnlichen Versicherung. Diese Versicherungen dienen dazu, Schicksalsschläge zumindest finanziell so aufzufangen, dass man nicht noch zusätzlich sein Haus verliert.

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