Jul 152015
 

Geschrieben von Anja

Entspannt im eigenen Garten den Sommer genießen. Das klappt perfekt mit einer Hängematte.
Ursprünglich bestanden die Liegeflächen der Hängematten aus der Rinde des Hamak-Baumes, dann wurden sie aus Sisal gefertigt und heute gibt es sie in den unterschiedlichsten Materialien und Farben, wobei heute die meisten Hängematten aus Textilien gearbeitet sind. Es gibt allerdings auch Hängematten, die ganz oder teilweise aus Holz oder Kunststoff bestehen. Ganz grob gesehen unterscheiden sich die Hängematten in zwei Arten, nämlich in Matten aus Tuch oder in Netzhängematten.

Traditionelle Hängematten

Bei den traditionellen Hängematten aus Mexiko werden viele Baumwollfäden ohne Knoten ineinandergeschlungen und so zu einem Netzgewebe verflochten. Die knotenfreie Webart ergibt dann ein sehr dehnbares, luftdurchlässiges Gewebe, was sich perfekt dem Körper anpasst und außerdem extrem stabil ist. Eine andere Art der Netzhängematte besteht aus einer dickeren Kordel, die mittels Knoten zu einem meist weitmaschigen Netz verknüpft wird, das aber nicht so elastisch ist und sich auch nicht so gut an den Körper anpassen kann wie die ohne Knoten hergestellte Netzhängematte.
Tuchhängematten bestehen aus gewebtem Stoff und bieten aufgrund des dickeren und luftundurchlässigen Stoffes eine gute Wärmeisolation. Außerdem bieten sie einen höheren Liegekomfort. Sie sind allerdings nicht so belastbar wie Netzhängematten und passen sich weniger dem Körper an. Zudem brauchen sie nach einem Regenschauer doch länger, um wieder zu trocknen.

Moderne Hängematten

Heute gibt es bereits licht- und waschechte, sowie schimmelresistente Hängemattenstoffe, die besonders robust sind. Sie trocknen sehr schnell und können deswegen die gesamte Sommerzeit im Freien verbleiben. Damit der Stoff der Hängematte beim Liegen nicht über dem Körper zusammenklappt sind an den beiden Enden der Hängematten sogenannte Spreizstäbe angebracht, die dafür sorgen, dass die Liegefläche relativ eben bleibt, man den Blick in die Umgebung behält und auch ein Sonnenbad möglich ist. Der große Nachteil von Hängematten mit Spreizstab ist die verhältnismäßig große Instabilität, die ein Herausfallen aus der Hängematte leichter möglich macht und natürlich können diese auch nicht in der Waschmaschine gewaschen werden.

Die Hängematte anbringen

Hat man nun die für sich und seine Bedürfnisse passende Hängematte gefunden, muss man nun nach einem lauschigen Plätzchen suchen, um sie aufzuhängen. Hängematten werden im Normalfall an zwei Punkten, z.B. an Bäumen, aufgehängt oder wenn man sie im Innenbereich anbringen möchte, dann an zwei Haken oder an Deckenbalken. Um die Hängematte an Hauswänden zu befestigen, sollte man die von Hängemattenherstellern angebotenen speziellen Wandbefestigungen verwenden, die auf die bei der Nutzung einer Hängematte entstehenden Zugkräfte entwickelt wurden.
Sollten im Garten nur ein Baum bzw. eine Wand vorhanden sein, um eine Hängematte zu befestigen, bietet der Handel spezielle Gestelle an, die diese fehlende Befestigungsmöglichkeit ersetzen können. Alternativ kann man natürlich auch komplett auf eines der vielen Gestellmodelle ausweichen und erspart sich so das mühsame anbringen der Befestigung und kann wo immer man möchte seine Hängematte platzieren.
Wer es dann auch noch besonders gemütlich mag, kann spezielle Stahlfedern zwischen Hängematte und Aufhängung anbringen und so für besonders sanftes Schaukeln und Schwingen sorgen.
Erholsamen Sommerstunden in der Hängematte dürfte so nichts mehr entgegenstehen.

 Posted by at 13:12

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