Jul 172015
 

Geschrieben von Anja

Ein Parfüm oder Parfum (franz.: parfum = Duft; aus lat.: per = durch und lat.: fumum = Rauch, Dampf; aus der Anwendung von Räucherstoffen abgeleitet) ist ein meist flüssiges Gemisch aus zahlreichen, unterschiedlichen Riechstoffen. Zu 80% besteht ein Parfum aus Alkohol, in dem ätherische Öle gelöst sind, die pflanzlicher oder tierischer Herkunft sein können. Aber auch synthetisch hergestellte Riechstoffe findet man in einem Parfum. Eine Parfumkomposition wird aus 30 – 80 % Stoffen gemischt.

Die Konzentration

Abhängig von der Konzentration an Parfumölen gibt es verschiedene Verdünnungsklassen auf dem Markt. Die niedrigste Konzentration findet man im „Eau de Cologne“ mit 3-5%. Die Konzentration im Eau de Toilette beträgt 4-8%. Das Eau de Parfum konzentriert 8-15% ätherische Öle und die höchste Konzentration an Duftstoffen sind im Parfum enthalten, nämlich 15-30%.
Wer liebt sie nicht die vielfältigen Düfte der unzähligen Parfums? Für die meisten gehört das Tragen eines Parfums zur täglichen Körperpflege und ist sozusagen unverzichtbar.
Doch was kann man tun, wenn folgendes passiert:
Der Körper kommt mit einem Parfüm oder einem Duftstoff in Berührung und schon muss man sich mit Hautausschlägen, Atemnot und laufender Nase herumplagen. Die Überreaktion des Immunsystems nennt man eine Duftallergie. Tritt die allergische Reaktion ausschließlich dort auf, wo die Haut des Betroffenen mit dem Parfum in Berührung kam, handelt es sich um eine Kontaktallergie.
Wenn von einem Arzt eine Duftallergie diagnostiziert wurde, ist es von da an wirklich wichtig, industriellen und natürlichen Düften aus dem Weg zu gehen. Allergische Reaktionen werden häufig nämlich auch von natürlichen Duftstoffen verursacht.

Wie mit einer Duftallergie umgegangen werden sollte

Es gilt jetzt also bei der Wahl der Körperpflegeprodukte darauf zu achten, dass keine Duftzusätze welchen Ursprungs auch immer enthalten sind. Salben und Cremes auf biologischer Basis haben zwar ihren Preis, aber sie überzeugen durch ihre gute Verträglichkeit. Bei einer reinen Kontaktallergie spricht nichts gegen den Gebrauch eines Parfums, was dann lediglich nicht auf die Haut aufgetragen werden darf.
Wenn Parfum einen Asthmaanfall hervorruft, wird der Umgang mit der Duftallergie äußerst schwierig. Die Liebe zu den betörenden Düften kann hier durchaus lebensbedrohlich werden. Deshalb sollte man in diesem Fall ganz auf Parfüm verzichten. Allen industriell hergestellten Duftwassern aus dem Weg zu gehen ist leider nahezu unmöglich. Der Allergiker sollte sich vorzugsweise in gut belüfteten Bereichen aufhalten. In jedem Fall sollte ein Notfallmedikament mitgeführt werden. Freunde und Bekannte, die über die Allergie Bescheid wissen, können sich in lebensbedrohlichen Situationen als wichtige Helfer erweisen, aber sollten selbst darauf verzichten, in der Gegenwart des Betroffenen, ein Parfum zu tragen.

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