Jul 212015
 

Geschrieben von Silvia

Bei jedem bekannt und von allen gehasst: Kopfschmerzen. Wenn der Schädel brummt, geht häufig nichts mehr. Dauert dies mehrere Tage an oder entwickelt sich gar zu einer chronischen Erkrankung, wird zwangsläufig ein großes Stück Lebensqualität eingebüßt.

Kopfschmerzen und ihre vielen Ursachen

Es gibt viele Arten von Kopfschmerzen. Häufige Ursachen vor allem bei Jugendlichen sind

  • Stress
  • psychische Belastung
  • aber auch das Sitzen vor PC und Fernseher.

Dass jedoch auch Kaugummikauen diese üblen Schmerzen hervorrufen kann, klingt zunächst nicht einleuchtend. Jedoch stellten israelische Wissenschaftler der Universität von Tel Aviv in ihren Studien mit an Kopfschmerzen leidenden Jugendlichen genau dies fest. Bei einem Großteil der Patienten ließen die Schmerzen nach, sobald dem ständigen Kauen ein Ende gesetzt wurde. Dass die Beschwerden wiederkamen, sobald die Jugendlichen das Kaugummikauen wieder aufnahmen, unterstützt die Theorie zusätzlich.

Verspannungen durchs Kauen

Doch wie ist dies zu erklären? Beim dauerhaften und exzessiven Kaugummikauen wird die Wangen- und Kiefermuskulatur stark belastet, und es kann in Folge dessen zu Verspannungen kommen, die wiederum zu Kopfschmerzen führen. Besonders strapaziert wird das sogenannte Temporomandibulargelenk. Auf diese Weise können akute Spannungskopfschmerzen bis hin zur chronischen Migräne verursacht werden.

Leckere Alternativen

Es lohnt sich daher, bevor beispielsweise zu Medikamenten gegriffen wird, einfach mal auf das Kaugummi im Mund zu verzichten und zu beobachten, ob dies Auswirkungen auf Dauer und Intensität der Beschwerden hat.
Sicherlich sind Kaugummis äußerst praktisch: sie sorgen zwischendurch für frischen Atem, sie lassen coole Kids noch cooler wirken, möglicherweise fördern sie sogar kurzzeitig die Konzentration. Dennoch könnte vielleicht ein Bonbon eine ebenso praktische, aber hinsichtlich der Kopfschmerzen gesündere Alternative sein.

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