Jul 212015
 

Geschrieben von Silvia

Vielen Menschen fehlen bestimmte Zähne gänzlich, in anderen Fällen gehen Zahnteile, unter anderem aufgrund von Karies verloren. Um dennoch sowohl die Kaufähigkeit als auch den ästhetischen Wert des Gebisses zu erhalten und Beeinträchtigungen des Sprechens zu verhindern, gibt es in der Zahnmedizin verschiedene Möglichkeiten der Behandlung.

Der Zahn bekommt ein Krönchen

Die am wenigsten aufwändige und häufigste Methode ist das Einsetzen von Brücken und Kronen. Bei der Verkronung werden die beschädigten Zähne regelrecht ummantelt, meist mit Metall oder Keramik.

Fehlen einzelne Zähne komplett, kann die dadurch entstehende Lücke mithilfe einer Brücke quasi überbrückt werden. Die gesunden Nachbarzähne fungieren dann als Ankerzähne.

Sind in einem Gebiss allerdings nicht genügend solcher gesunden Zähne vorhanden, muss zu anderen Mitteln gegriffen werden, beispielsweise zu einer Prothese. Hier unterscheidet nicht nur der Fachmann zwischen Teil- und Vollprothesen.

Ersatzteile – alles oder nur teilweise?

Bei Teilprothesen handelt es sich um den künstlichen Ersatz von Teilen des Gebisses. Auf diese Weise können dessen Funktionen weitgehend wiederhergestellt werden. Allerdings gilt es zu bedenken, dass Prothesen im Vergleich zu Kronen einige Nachteile aufweisen. Während sich Kronen nahezu unbemerkt in das natürliche Gebiss einfügen, sind Prothesen Fremdkörper und lösen nicht selten Reaktionen wie Entzündungen oder ähnliche schmerzhafte Symptome aus.

Kronen sind fest einzementiert, Prothesen hingegen herausnehmbar. Dies bedeutet jedoch auch, dass sie einer besonderen Pflege bedürfen und es zu Problemen bei der stabilen Befestigung kommen kann.

Sind im Extremfall gar keine gesunden Zähne im Ober- oder Unterkiefer mehr vorhanden, ist der letzte Ausweg häufig eine Vollprothese. Dabei wird die gesamte Zahnreihe durch eine Prothese ersetzt, die nur als Ganzes eingesetzt und herausgenommen werden kann.

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