Sep 082015
 

Parasiten sind für Katzen nicht nur lästig, sondern oft genug auch gefährlich. Das gilt im Besonderen für Würmer.
Wurmkuren werden deshalb immer wieder einmal aktuell. Sei es wegen akuter Erkrankung oder als vorbeugende Maßnahme.

In erster Linie leiden Jungtiere und Freigänger unter Wurmbefall. Das heißt aber nicht, dass Wohnungskatzen davon verschont bleiben, denn Würmer werden auch durch Flöhe übertragen. Regelmäßige Wurmkuren sind daher nicht nur sinnvoll, sondern fast schon ein Muss, denn die durch Würmer hervorgerufenen Folge-Erkrankungen können nicht nur die Gesundheit der Katze erheblich beeinträchtigen, sondern auch für den Menschen sehr gefährlich werden.

Wann und wie oft soll man eine Wurmkur durchführen?

Einmal pro Jahr bei Wohnungskatzen und zwei Mal bei Freigängern – das kann man als Faustregel nehmen. Ansonsten natürlich bei akutem Wurmbefall. Eine Absprache mit dem Tierarzt empfiehlt sich sowieso. Das gilt auch grundsätzlich für die Durchführung der verschiedenen Wurmkuren.

Tabletten-Wurmkur für Katzen

Tabletten gibt es für ganz spezielle Wurm-Arten oder als Breitbandantibiotikum, mit dem dann gleich so richtig aufgeräumt wird in Punkto Parasiten. Die Tabletten sind normalerweise nicht übergroß, doch wer eine Katze hat, weiß ja, dass eine orale Verabreichung von Tabletten oft eher wie Krieg ist und nicht wie der Beginn einer Heilung.
Zwar gibt es die spritzenartigen Plastik-Dinger mit kleinem Greifarm, aber einer Katze damit tief in den Rachen zu fahren, um dort die Pille zu platzieren, ist fast schon brutal fahrlässig.

Spot-On und Paste als Wurmkiller

Ideal für Katzen, denen man beim besten Willen keine Tabletten geben kann, ist eine adäquate Paste. Die gibt es in verschiedensten Geschmacksrichtungen und die meisten Katzen fressen das auch tatsächlich. Wenn nicht, kann men noch versuchen, die Paste unters Futter zu mengen.
Am teuersten sind die so genannten Spot-On-Mittel. Sie werden in den Nacken der Katzen gerieben und dringen von außen in die Blutbahn ein. Nachteil dabei: Vieles davon lecken sich die Tiere schon vom Rücken, bevor hier eine Wirkung erzielt wird.

 Posted by at 7:50

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