Sep 142015
 

Insbesondere nach Weihnachten kommt es in jedem Jahr vermehrt dazu, dass zahlreiche alte Computer, Notebooks und Handys ausgemustert werden. Die Verbraucher, die dann über neue Geräte verfügen, stehen vor dem Problem, wie sie die alte Elektronik fachgerecht entsorgen sollen.

Wohin mit ausrangierten Handys und Computern?

Alte Computer und Handys dürfen auf keinen Fall einfach in den Hausmüll entsorgt werden. Hersteller sind in der Pflicht, für die Entsorgung der alten Geräte Sorge zu tragen. Festgelegt ist dies im „Elektro- und Elektronikgerätegesetz“. Das Ziel dieser Regelung besteht nicht nur darin, dass die Schadstoffe aus alten Elektro- und Elektronikgeräten beseitigt werden, sondern auch im Recyceln sämtlicher verwertbarer Ressourcen. Darüber hinaus können alte Handys und Computer auch in kommunalen Sammelstellen, wie etwa Wertstoffhöfen, kostenfrei abgegeben werden. Ebenso nehmen verschiedene Elektromärkte und Mobilfunk-Anbieter Altgeräte wieder zurück.

Warum Altelektronik überhaupt entsorgen?

Es wird davon ausgegangen, dass über 86 Millionen nicht genutzte Handys und mehr als 20 Millionen alte Computer sich in Kellern oder Schränken deutscher Haushalte befinden. Bei Computern könnten rund 80 Prozent der einmal genutzten Materialien wiederverwertet werden. Durch die nochmalige Wiederverwendung können Rohstoffe geschont und zum Schutz der Umwelt beigetragen werden.

Was muss vor der Entsorgung beachtet werden?

Bevor ein alter Computer oder ein altes Handy entsorgt werden kann, sollten auf jeden Fall sämtliche persönliche Daten von diesen Geräten gelöscht werden. Dies ist jedoch nicht nur durch ein Verschieben in den Papierkorb erledigt. Die Daten müssen mithilfe einer speziellen Software überschrieben werden.

Für Computer gibt es das kostenfreie Tool „Secure Eraser“ zum Herunterladen. Bei Handys reicht es zum Teil schon aus, das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen.

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