Sep 142015
 

Gerade in den sommerlichen Monaten, wenn die Sonne scheint und die Abende wieder länger sind, sitzen viele Menschen gerne spät abends noch auf dem Balkon oder auf der Terrasse und genießen die lauen Sommernächte. Doch plötzlich wird ein unangenehmes Jucken bemerkt – die Mücken haben wieder einmal zugeschlagen.

Warum stechen Mücken?

Männliche Mücken laben sich einzig an Nektar, währenddessen die weiblichen Mücken gerne Blut saugen. Dieses wird zur Entwicklung ihrer Eier gebraucht. Ganz besonders fleißig stechen Mücken zu Zeiten der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen zu. Haben wir feuchtwarmes Wetter kann es schon am Nachmittag zu derartigen Attacken kommen. Mücken nutzen dazu keinen Stachel. Mit einem ungiftigen Saugrüssel dringen sie in die Haut des Menschen ein. Dabei wird der Speichel übertragen, in dem Proteine enthalten sind, auf die viele Personen allergisch reagieren.

Warum juckt es nur manchmal?

Nicht jeder Mensch reagiert auf einen Mückenstich sofort. Meist bemerkt die betroffene Person beim ersten Stich kaum etwas. Beim zweiten Stich macht sich nach rund 9 Stunden eine juckende Papel bemerkbar. Andere verspüren ein sofortiges Jucken auf der Haut. Ungefähr 10 Minuten nach dem Stich beginnt dieser lästige Juckreiz. Es gibt unterschiedliche Mückenarten, so dass jeder Betroffene auch hier eine andere Reaktion zeigt. Schlimmstenfalls bilden sich Bläschen und Quaddeln.

Tipps zur Bekämpfung von Mückenstichen

• Zum Bekämpfen von Mückenstichen können im Handel Abwehrmittel, so genannte Repellents, erworben werden. Das bislang am besten wirkende Mittel ist Autan Active. Für die Party im Freien werden natürliche Duftstoffe wie beispielsweise Citronella empfohlen.

• Ein weiteres gutes Bekämpfungsmittel ist der Stichheiler, erhältlich in allen Apotheken. Durch Wärme wird der Juckreiz bekämpft und verschwindet umgehend.

• Aber auch ohne Chemie können Mückenstiche erfolgreich bekämpft werden. Ein Cool-Bag zum Beispiel oder ein Eiswürfel auf den Mückenstich gelegt sorgt für Linderung. Dabei ist zu beachten, dass beide Varianten nicht unmittelbar auf die Haut aufgelegt werden dürfen, um Erfrierungen zu vermeiden.

• Hilfreich sind auch kalte Umschläge aus Quark oder das sofortige Abreiben der Einstichstelle mit einer frischen Zwiebel.

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