Jul 112017
 

Das Thema Überschuldung ist in Deutschland allgegenwärtig. Etwas auf Kredit zu kaufen, muss kein Tabu sein. Jedoch sollte darauf geachtet werden, dass die Schulden nicht überhand nehmen. In Deutschland hat allerdings jeder zehnte Verbraucher zu viele Schulden.

Was führt zur Überschuldung?

In Zeiten der Null-Prozent-Finanzierung ist es schwierig, der Schuldenfalle zu entgehen. Immer mehr Anbieter locken mit Rabatten und Finanzierungen, welche mit 0 Prozent finanziert werden. Bei solch verlockenden Angeboten tun sich viele Menschen schwer damit, nicht über ihre Verhältnisse zu leben. Aber auch Schicksalsschläge wie beispielsweise der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Trennung oder auch der Tod eines geliebten Menschen können zu einem psychischen Problem führen. Dabei versuchen Menschen das Erlebte mit einer so genannten Kaufsucht zu verarbeiten. In beiden Fällen geben die Verbraucher mehr Geld aus, als sie eigentlich haben.

Wie aber lassen sich Schulden vermeiden?

Eine Möglichkeit, eine Schuldenfalle zu vermeiden, besteht darin, ein Haushaltsbuch zu führen. Dabei werden konsequent alle Ausgaben und Einnahmen gegenüber gestellt. So ist ersichtlich, an welcher Stelle zu viel Geld ausgegeben wird und eingespart werden kann. Weiterhin ist es wichtig Prioritäten zu setzen. Es kann nicht alles auf einmal gekauft werden. Dies gilt es zu lernen. Ein Haushaltsbuch sowie das Setzen von Prioritäten sind wichtig, um Schulden nicht nur zu reduzieren, sondern gar zu vermeiden.

Sollten gar keine Schulden gemacht werden?

Prinzipiell ist es natürlich gut, wenn Schulden vermieden werden. Bei wichtigen Anschaffungen wie beispielsweise einem neuen Auto lassen sich diese jedoch meist nicht vermeiden. Wichtig ist auf jeden Fall, dass sich nicht weitere Schulden anhäufen, als abgezahlt werden können. Nur so können Verbraucher diese Falle umgehen.

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