Jul 032015
 

Geschrieben von Michael

Der Klischee-Hit „Candle Light Dinner“ ist ein bisschen aus der Mode gekommen, was man gut daran erkennt, dass die hiesige Gastronomie viel Geld dafür ausgibt, derlei Angebote exzessiv zu bewerben. Möglicherweise liegt es daran, dass wenig Romantik aufkommt, wenn am Nebentisch der kleine Kenny brüllt, dass er noch extra Ketchup fürs seine Pommes begehrt. Man weiss es nicht.

Ob auswärts, ob daheim – besser schmeckts zu zweit

Aber dass gemeinsame Mahlzeiten eine Beziehungs-Bereicherung sind, steht außer Zweifel. Auch wenn man es vielleicht gar nicht so empfindet, weil Nahrungsaufnahme zu den eher selbstverständlichen Tagtäglichkeiten gehört.
In Zeiten, in denen viele Menschen möglichst schnell und möglichst mobil möglichst viel Müll in sich hinein schaufeln, ist das gemeinsame Essen sowas wie eine Oase in der Alltags-Wüste.

Liebe geht selbstverständlich durch den Magen

Vor allem, wenn das Mahl auch gemeinsam zubereitet wird. Kochen ist eine sinnliche Betätigung. Das ist schon alleine so. Zu zweit aber kommt noch hinzu, dass man während des Kochens wunderbar Reden und Zärteln kann. Dem Partner beim vorbei gehen wie zufällig über den Po streichen. Sich von hinten über seine Schulter beugen, um zu gucken, ob er die Kartoffeln auch wirklich so schneidet, wie es das Rezept vorsieht. Und natürlich der Klassiker: Finger zum Probieren in die Sauce stecken und dann den Partner abschlecken lassen.

Yummie Yummie Yummie, i got love in my tummy

Zum Essen dann ein Gläschen Wein, ein Schlückchen Sekt. Nicht zuviel, wir wollen höchstens ein bisschen beschwipst werden und nicht unter den Tisch fallen. Die Zunge soll sich lösen und nicht schwer werden.
Und nicht selten führt eine gemeinsame kochen-und-verzehren-Session dann zu weiteren Genüssen, von denen man ebenfalls ohne Weiteres behaupten kann, dass sie die Partnerschaft bereichern.

Ein Tipp noch zum Schluss: Knoblauch und Zwiebel: ja! Aber bitte nicht im Roh-Zustand, denn da hilft es gar nichts, wenn nach dem Essen beide Partner danach riechen. Das hebt sich nämlich nicht auf, sondern verdoppelt sich und die Sache mit dem Sex ist quasi gegessen.

 Posted by at 6:19

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