Jul 122017
 

Die Website ist in der Regel das Aushängeschild eines Unternehmens. Das erste, was potentielle Kunden oder auch Investoren, vom Gründer zu Gesicht bekommen. Neben Zeit ist Geld allerdings leider in der Gründungsphase eines Unternehmens meistens knapp, so dass nicht immer tausende Euro in einen teuren Webauftritt investiert werden können.
Die Aufgabe einer Startup-Website ist es zu beweisen, dass die Idee des Gründers zumindest in der Theorie funktioniert. Sobald also Sicherheit darüber besteht, dass der Schritt zum Startup gewagt werden soll, muss man unbedingt anfangen, für das Unternehmen Internetadressen zu sichern und dann zumindest einen sogenannten Nepaler ins Netz zu stellen. Dieser hat zunächst einzig und allein den Zweck, Präsenz zu zeigen. Daher reichen hierfür Informationen wie: Wer steht hinter diesem Unternehmen? Wo finde ich es in Zukunft? Was soll angeboten werden? Also eine kurze Darstellung des Startups – quasi als Online-Visitenkarten mit Newsletter-System. Jetzt haben Menschen, die über das Startup informiert und interessiert sind, die Möglichkeit am Ball zu bleiben und der Gründer ermöglicht sich auf diesem Wege einen ersten öffentlichen Auftritt.

Wichtig für den Unternehmensgründer ist bestimmte Funktionen auf der Website einzubauen, über die er dann erfahren kann, welche Reaktionen erzeugt werden, wenn zum Beispiel Artikel in der Presse erscheinen oder Online-Aktionen anlaufen. Wo ergaben sich Besucherspitzen, welches Event schien für die Menschen besonders wichtig? So kann man in der Folge immer nachvollziehen, wie sich das Interesse am Unternehmen und für das Produkt ableiten lässt und worin es sich begründet.

Sobald für den Gründer klar ist, dass seine Idee tatsächlich umgesetzt werden kann, muss die nächste Phase starten, nämlich: Die Erstellung der perfekten Startup-Website! Bei allen Überlegungen sollte stets im Vordergrund stehen: Was ist der Sinn einer Startup-Website? Was und wen will man erreichen? Geht es um den Verkauf eines Produktes? Sollen mit dem Internetauftritt mögliche Investoren angesprochen werden? Soll eine Crowdfunding-Kampagne gestartet werden? Die Antwort auf diese Fragen ist nicht nur essentiell für die weiterführende inhaltliche Strategie, sondern auch für das Erscheinungsbild der Präsentation. Ganz einfach ausgedrückt: Welche Bedeutungen haben die einzelnen Informationsblöcke und welches Detail soll der Anwender wann sehen.

Gerade in der frühen Gründungsphase ist es wichtig, Interessenten abzufangen und im günstigsten Falle schon einmal persönlichen Kontakt zum potentiellen Kunden aufzubauen.
Manchmal kann es tatsächlich von Vorteil sein, nicht schon etliche tausend Euro in die Startup-Site zu stecken. Das kommt allerdings stark auf den Einzelfall an. Ein Gründer mit einem starken Fokus auf Design, sollte dieses bereits am Design seiner eigenen Startup-Site erkennen lassen. Wichtig ist also, dass die Website zum Startup passt. Eine der ersten Fragen ist dabei die Frage nach der Zielgruppe und dann natürlich wie vor diesem Hintergrund Texte formuliert und wie Bilder farblich angepasst werden müssen, das bedeutet, der Inhalt muss auf die potentiellen Endkunden optimiert werden.

Die Website muss einen Zweck erfüllen. Von ihr sind der erfolgreiche Start und auch die weitere Existenz eines Unternehmens erheblich abhängig. Da reicht ein ansprechendes Aussehen nicht. Deswegen sollte man die Erstellung des Webauftritts entweder Profis überlassen oder sich zumindest an Menschen mit mehr Erfahrung auf diesem Gebiet wenden, damit die Website das perfekte Aushängeschild für das neu gegründete Unternehmen wird.